ÖH Uni Wien: Erste Proteste gegen UG-Novelle

Minister Hahn beschränkt die Universitäten

Wien (OTS) - Gegen die von Wissenschaftsminister Hahn geplante und gestern im MinisterInnenrat eingebrachte Novelle des Universitätsgesetzes formiert sich erster Protest unter den Studierenden. Bei der heutigen Eröffnung der Uni-Success-Messe an der Universität Wien, wo Hahn die Eröffnungsrede halten sollte, brachten Studierende ihr Entsetzen über die UG-Novelle zum Ausdruck.
Der Wissenschaftsminister will Zugangsbeschränkungen in allen Master-und PhD-Studien.

"Wer studiert, dürfen sich die Unis in Zukunft selber aussuchen. Dass die Rektoren es kaum erwarten können, die Unis zu Elite-Einrichtungen zu machen, ist nichts Neues. Für die Studierenden bedeutet das noch mehr Hürden und soziale Selektion im Studium", so Sophie Wollner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Fanny Rasul vom ÖH-Uni-Wien-Vorsitzteam: "Trotz massiver Einsprüche der Studierendenvertretung gegen Zugangsbeschränkungen und Entdemokratisierung legt Hahn den StudentInnen noch mehr Steine in den Weg. Er entscheidet über die Köpfe der Betroffenen hinweg, um seinen Traum von der Elite-Uni wahr zu machen."

"Die ÖH Uni Wien wird weiterhin für den freien und offenen Hochschulzugang kämpfen. Studieren muss allen möglich sein, egal wie ihr finanzieller oder sozialer Hintergrund aussieht," so Marlies Wilhelm vom Vorsitzteam abschließend.

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