ÖAMTC: Slowenien-Vignette - EU-Verkehrskommissar greift Forderung der Autofahrer auf

Club appelliert in Brief an slowenischen Verkehrsminister für faire Vignettenlösung

Wien (OTS) - "Die heutige Ankündigung des EU-Verkehrskommissars Antonio Tajani zeigt es klar. Die EU-Kommission wird sich keinesfalls mit der von Slowenien vorgeschlagenen Vignetten-Lösung zufrieden geben", sagt ÖAMTC-Verkehrsjuristin Verena Pronebner. "Im Sinne aller Beteiligten muss rasch eine Lösung gefunden werden, die die Farce rund um die Slowenien-Vignette ein für alle Mal beendet." Vor allem der ÖAMTC hat, gemeinsam mit seinem deutschen Partnerclub ADAC und der Dachorganisation der europäischen Automobilclubs, der FIA, wiederholt auf die Unverhältnismäßigkeit der slowenischen Lösung aufmerksam gemacht.

Erst Anfang dieser Woche hat ÖAMTC-Präsident Werner Kraus wieder in einem Schreiben an den slowenischen Verkehrsminister Patrick Vlacic auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. "Im Vergleich zu anderen Nachbarländern zeigt sich die massive Überteuerung der slowenischen Vignette. So soll die 7-Tages-Vignette 15 Euro und die Monatsvignette 30 bis 35 Euro kosten", so die ÖAMTC-Juristin. "Damit wäre der Preis für die slowenische Mautabgabe ungefähr viermal höher als in Ungarn und das für ein weitaus kleineres Autobahnnetz." Es gilt nun mit Unterstützung der EU-Kommission eine faire Lösung zu finden, die Slowenen wie Touristen gleichsam zufrieden stellt. "Die bisherigen 35 Euro für die Halbjahresvignette und 55 Euro für die Ganzjahresvignette waren durchaus angemessen", meint die ÖAMTC-Juristin abschließend. "Daraus ergäbe sich auch ein fairer Preis von sieben Euro für eine 10-Tagesvignette."

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