Förderung von Kleinunternehmen - SP-Strobl: Wiener Grüne versuchen auf fahrenden Zug aufzuspringen

Wien (SPW-K) - "Wenn sich die Wiener Grünen nun entschlossen
haben, auf Unternehmenstour zu begeben, so kann man ihnen dazu nur einen Guten Morgen wünschen. Sowohl die Stadt Wien und ihre Einrichtungen als auch der Wirtschaftsverband tun dies nämlich seit jeher tagtäglich und zudem besonders ausgeprägt. Ergebnis dieser Politik sind zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen seitens der Stadt auch und vor allem für Klein- und Mittelbetriebe. Die Grünen versuchen auf einen bereits fahrenden Zug aufzuspringen", stellte Mittwoch der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl, in ein Aussendung des Pressedienste der SPÖ Wien zu der Initiative der Grünen fest.

"Wie spät die Grünen mit ihrer Initiative dran sind, unterstreicht die Forderung ihrer Klubobfrau Vassilakou nach Einführung eines Haftungsfonds für Kleinunternehmer. Diesen gibt es bereits nämlich im Austria Wirtschafts-Service (AWS) in Form von ERP-Kleinkrediten in der Höhe von 10.000 bis 30.000 Euro zu besonders günstigen Konditionen (niedriger Zinssatz, sechsjährige Laufzeit etc.). Das AWS übernimmt dabei sogar bis zu 80 Prozent der Haftung", erläuterte Strobl.

Nicht zuletzt wies Strobl darauf hin, dass die im Rahmen ihrer Tour präsentierten Drei-Punkte-Forderungen der Grünen ausschließlich in die Kompetenz des Bundes fielen und Wien dafür nicht die richtige Adresse wäre. "Gerade die Stadt Wien agiert im Bereich der Förderung und Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben seit vielen Jahren vorbildlich und hat ihre diesbezüglichen Bemühungen vor dem Hintergrund der durch die schwere Wirtschaftskrise ausgelösten, nun besonders schwierigen Situation für die KMUs noch weiter verstärkt", schloss Strobl. (Schluss)

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