WKÖ forciert Klimaschutz und nimmt Wiens größte Photovoltaikanlage in Betrieb

Leitl: Möglichkeiten und Vorteile alternativer Energie nützen

Wien (PWK461) - "Ich freue mich, die Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage der Wirtschaftskammer Österreich vorzunehmen. Diese ist ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und ein Bekenntnis für erneuerbare Energien", betonte heute, Mittwoch, Wirtschaftskammer Präsident Christoph Leitl. Die WKÖ unterstreiche damit die Relevanz von Nachhaltigkeit, ökologischer Orientierung und Innovationsgeist. Vor zahlreichen geladenen Gästen, wie Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig sowie Bezirksvorsteherin Susanne Reichard wurde symbolisch der "rote Knopf" für den Start Wiens größter Photovoltaikanlage gedrückt.

Mitterlehner hob in seinen Worten hervor, dass sich die WKÖ mit der nun eröffneten Photovoltaikanlage und den Investitionen in die thermische Sanierung im Rahmen des Hausumbaus "am Puls der Zeit" befinde. In seiner Funktion als Energieminister liegen die politischen Schwerpunkte seiner Arbeit derzeit in der Erstellung eines Energieplans bis Jahresende und dem Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energieträger auf 34 Prozent zu heben.Sein Danke gelte auch den Sozialpartner, die sich mit dem nun erarbeiteten Energiepapier als Mitstreiter in Sachen Öko-Energie erwiesen haben. Stadtrat Ludwig bezeichnete die Photovoltaikanlage der WKÖ als "Herzeigeobjekt", das ein sichtbarer Teil der Umsetzung thermisch-energetischer Sanierungen in der Stadt sei.

Die Inbetriebnahme bildet zudem den Auftakt der in der kommenden Woche stattfindenden offiziellen Eröffnung des neuen Hauses der Wirtschaft, das nach 18-monatiger Bauzeit nun modernsten Erfordernissen entspricht. Im Rahmen der Generalsanierung des Hauses an der Wiedner Hauptstraße in Wien wurde ein deutlicher Schwerpunkt auf Energieeffizienz gelegt und damit im Rahmen des Planungsvorgangs sehr rasch ein Fokus auf die Errichtung einer Photovoltaikanlage gerichtet. "Umwelttechnik, Klimaschutz und thermische Sanierung sind die Wachstumsbringer der Zukunft. Daher war es naheliegend auch entsprechende Maßnahmen am Puls der Zeit in das neue Haus er Wirtschaft zu integrieren", unterstreicht Leitl. Gleichzeitig habe diese Anlage auch "Vorbildfunktion" für die vielen tausenden Betriebe in Österreich und solle zum Nachmachen animieren. Denn jeder, so Leitl, könne eine Photovoltaikanlage an seiner Fassade oder auf seinem Dach integrieren und damit Energie und Kosten sparen.

Wie groß die Möglichkeiten der Photovoltaik sind, zeigen Hochrechnungen, nach denen im Jahr 2020 12% des europäischen Strombedarfes durch Photovoltaik abgedeckt werden könnten. Längerfristig wird das Gesamtpotential an der globalen Stromversorgung auf rund 40 Prozent geschätzt. Vor diesem Hintergrund wurde vor kurzem eine eigene österreichische Technologieplattform gegründet, um die Unternehmen dieser Branche im internationalen Wettbewerb dauerhaft erfolgreich positionieren zu können. Das weltweite Marktvolumen am Photovoltaik-Sektor liegt bei rund 14 Milliarden Euro und jährlichen Wachstumsraten von etwa 40 Prozent. Österreichs Anteil am Weltmarkt beträgt rund 1,7 Prozent.

Kerndaten zur Photovoltaikanlage der WKÖ

Die an der Süd-Ost-Fassade des Gebäudes errichtete Fassade rund 450 Quadratmeter große Anlage ist nicht nur eine der größten Österreichs, sondern spart auch bares Geld: Durch die Photovoltaikanlage werden rund 34.000 Kilowattstunden produziert. Die WKÖ deckt damit nahezu zur Gänze den Mehrbedarf an Strom, der durch die Neuerrichtung des 12. Stocks gegeben ist. Neben der Photovoltaik wurden noch andere energiesparende Maßnahmen wie die thermische Sanierung der 16.500 Quadratmeter großen Fassade und die Erneuerung von 1800 Fenstern gesetzt. "Summa Summarum ergeben sich durch alle diese Maßnahmen Einsparungen bei den Energiekosten von rund 25 Prozent im Jahr", Leitl. (us)

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