Österreicher ermöglichten 17.000 Seminaristen die Ausbildung

Priesterpatenschaften der Päpstlichen Missionswerke bestehen seit 30 Jahren - In den Ländern des "Südens" gibt es mehr Berufungen als Ausbildungsplätze

Wien, 17.06.2009 (KAP) 17.000 Priesterseminaristen in Entwicklungsländern konnten in den vergangenen 30 Jahren dank Priesterpatenschaften aus Österreich ihre Ausbildung absolvieren. Diese positive Bilanz ziehen die Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("Missio"-Austria) im Vorfeld des "Jahres des Priesters", das am 19. Juni beginnt.

Seit 1979 gibt es die "Missio"-Priesterpatenschaften. Mit einem Jahresbetrag von 570 Euro oder monatlich 47,50 Euro wird Seminaristen in den Ländern des "Südens" ein Ausbildungsplatz gesichert. Einzelne, Gruppen oder ganze Pfarrgemeinden können solche Patenschaften übernehmen, indem sie einem Priesteramtskandidaten vier Jahre seines Studiums mitfinanzieren.

"Missio"-Nationaldirektor Msgr. Leo Maasburg: "Die Kirche ist lebendig und ich danke unseren treuen Spendern für die Unterstützung der zahllosen Priesterseminaristen in Afrika, Asien und Lateinamerika".

Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich betreuen im Rahmen der Priesterpatenschaften derzeit 110 Priesterseminare in 40 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Insgesamt werden aktuell mehr als 3.500 Priesterseminaristen von Österreich aus begleitet. Die Nachfrage nach Unterstützung ist groß, derzeit liegen Anträge von mehr als 300 Priesterstudenten vor, für die noch Förderer gesucht werden. In vielen Ländern des "Südens" gibt es mehr Berufungen als Ausbildungsplätze.

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