Schittenhelm fordert mehr Gerechtigkeit für Frauen

ÖVP-Abgeordnete will bessere Ausbildung und gerechte Chancen am Arbeitsmarkt

Wien (ÖVP-PK) - Unsere Aufgabe als Politiker ist es, auf allen Ebenen, ob Land oder Gemeinde, alles zu tun, damit die Rahmenbedingungen für Kinder optimal sind. Eltern sollen nicht mit schlechtem Gewissen am Arbeitsplatz stehen, deshalb braucht es die beste Betreuung vor Ort. Hier gilt es, diese sowohl quantitativ als auch qualitativ zu verbessern. Es ist wichtig, dass wir in der Politik zur Kenntnis nehmen, dass Frauen in Österreich selbstbewusst sind und selbst entscheiden wollen, welche Form der Partnerschaft sie anstreben und ob sie Kinder wollen oder nicht. Es darf hier keine Diskriminierung geben. Das sagte heute, Mittwoch, die Obfraustellvertreterin im Gleichbehandlungsausschuss, ÖVP-Abg. Dorothea Schittenhelm, bei der Debatte über den Gleichbehandlungsbericht im Plenum des Nationalrats. ****

Die Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung Niederösterreich ging konkret auf Daten und Fakten ein: In Österreich gibt es insgesamt 2.325.800 Familien. Von den 295.700 Alleinerziehern sind 44.700 Männer. Von den Alleinerziehern sind rund 70.000 Personen ledig und etwa 80.000 verwitwet. Zirka 32.000 sind zwar verheiratet, leben aber getrennt, ungefähr 113.000 sind geschieden.

Zum Ziel von Frauenministerin Heinisch-Hosek, die Vollzeitarbeit durch bessere Betreuungsmöglichkeiten anstrebe und Teilzeitarbeit ablehne, meinte Schittenhelm: "Natürlich kann Teilzeitarbeit eine Falle sein, aber alles kann eine Falle sein. Ich möchte aber eine Lanze für die Teilzeitarbeit brechen, weil sie den Frauen die Möglichkeit bietet, im Beruf zu bleiben, den Anschluss nicht zu verlieren und auch das zu tun, was sie von Herzen wollen - sich der Familie und den Kindern widmen."

Schittenhelm forderte eine verstärkte Mitarbeit der Männer vor allem im Privat- und Familienbereich, aber auch im Berufsbereich ein - "im Sinne von mehr Gerechtigkeit für Frauen, damit diese in die Lage versetzt werden, gerechte Chancen am Arbeitsmarkt und eine bessere Ausbildung zu erhalten, um dann auch im Beruf besser bestehen zu können".
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