BZÖ-Strutz warnt vor ORF-Konkurs

ORF droht Jahresverlust von 100 Millionen und Bundesregierung schläft

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz warnt vor einem drohenden Konkurs des ORF. Während ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in seinem Finanzplan für 2009 einen Rückgang der Werbeeinnahmen um 15,6 Millionen veranschlagt hat, sind diese allein von Jänner bis April um mehr als 23 Millionen Euro abgestürzt. Das ORF-Minus für 2009 droht auf 100 Millionen Euro zu explodieren, gegenüber kalkulierten 29 Millionen. Selbst der ORF rechnet intern mit einem Verlust von mindestens 50 Millionen Euro. "Dem ORF droht mittelfristig schlicht und einfach der Konkurs, wenn nicht sofort und entschlossen gehandelt wird", so Strutz.

Das BZÖ hat bereits vor der Präsentation des Finanzplans durch den Generaldirektor vor dem drohenden Rekordminus gewarnt. "Leider sind mittlerweile unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt worden. Es wurden ganz offensichtlich seitens der ORF-Führung unrealistische Zahlen vorgelegt, um Posten zu retten. Das ist auch betriebswirtschaftlich gesehen eine höchst bedenkliche Vorgangsweise", betont Strutz. Der BZÖ-Generalsekretär kritisiert in diesem Zusammenhang auch massiv die Verzögerungstaktik der Bundesregierung. "Der ORF fährt mit Höchstgeschwindigkeit gegen die Wand und SPÖ und ÖVP sind nicht fähig das neue ORF-Gesetz umzusetzen, weil man sich nicht über Posten und Proporz einigen kann. Wenn nicht bald richtig gehandelt wird, dann wird beim ORF bald nur mehr ein Posten neu zu besetzen sein, nämlich der des Konkursverwalters", so Strutz.

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