NEWS: Fekter: 2.000 Polizisten kosten mehr als 100 Mio. Euro

Kanzler-Wunsch nach mehr Polizei ist laut Fekter verfrühter Start in den Wahlkampf

Wien (OTS) - ÖVP-Innenministerin Maria Fekter rechnet in einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS vor, wie sehr die Forderung von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann nach 2.000 zusätzlichen Polizisten das Budget belasten würde: "Insgesamt kostet Faymanns Wunsch über 100 Millionen Euro".

Zu Faymanns Motiven meint Fekter: "Ich glaube, das ist ein verfrühter Start in den Wahlkampf. Im Herbst finden Personalvertretungswahlen statt. Und es gibt Überkapazitäten von Polizisten im Burgenland, die nach Wien verschoben werden müssen. Ich will hier Zwangsversetzungen vermeiden. Will der Kanzler einen Kraftakt setzen, müssen wir diskutieren".

Dem Vorwurf, dass Asylwerber schon vor einem rechtskräftigem Strafurteil abgeschoben werden sollten, entgegnet die Ministerin gegenüber NEWS so: "Da haben diese Kritiker etwas nicht verstanden. Das gilt derzeit schon. Es geht jetzt nur darum, diese Regelung auszuweiten auf Kleinkriminalität". Denn, so Fekter weiter, es bedeute eine Einladung für kriminelle Asylwerber, wenn sie während eines Gerichtsverfahrens nicht abgeschoben werden könnten. "Es kann doch nicht sein, dass jemand ständig etwas stiehlt, sich erwischen lässt und so vor der Abschiebung drückt".

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0002