FP-Mahdalik: Mobilfunk-Grenzwerte - Wien soll Brüssel werden

Niedrigere Grenzwerte gefordert

Wien, 17-06-09 (OTS) - Die belgisch Studie zum Zusammenhang
zwischen Mobilfunkstrahlung und Krebserkrankungen müsste auch bei SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig die Alarmglocken schrillen lassen, sagt der Wiener FPÖ-Mobilfunksprecher LAbg. Toni Mahdalik und fordert die Stadt Wien auf, die über 750 Handymasten auf den Gemeindebauten nach dem Beispiel Belgiens auf niedrigere Grenzwerte umzurüsten.

Wiener Wohnen bzw. die eigens dafür gegründete Tochterfirma kassiert zwar 4 Mio. Euro Miete für diese Masten, hat den Grenzwert von (auch noch zu hohen) 10 Milliwatt Leistungsflussdichte pro m2 jedoch nicht im Vertrag festschreiben lassen. Das sieht nach einer Mogelpackung aus, die Mieter könnten der 14-fachen(!) Strahlung ausgesetzt sein wie die Menschen in Brüssel, warnt Mahdalik.

Zudem kommt nur ein Viertel der Einnahmen (und selbst diese Summe ist nicht überprüfbar) den Mietern, zugute. Dafür haben diese nach den neuesten Erkenntnissen aus der belgischen Studie möglicherweise mit einem höheren Krebsrisiko zu rechnen. Die SPÖ soll daher nicht länger von den Mobilfunkbetreibern abkassieren und dafür die Gesundheit der Menschen gefährden sondern sich an den neuen Grenzwerten in Belgien ein Beispiel nehmen, fordert Mahdalik. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001