Häupl und Bures unterzeichnen Infrastruktur-Abkommen für Wien

Cable Liner nimmt mit Machbarkeitsstudie erste Realität an - Neue S-Bahn-Station für Krankenhaus Nord

Wien (OTS) - Investitionen in der Höhe von 39 Millionen Euro für insgesamt zwölf Wiener Bahnhöfe, "Grünes Licht" für die Cable-Liner-Planung im Bereich Hauptbahnhof und neuer Stadtteil, wie auch diverse Lärmschutzmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von etwas über 10 Millionen Euro sind Inhalt dreier Verträge, die am Mittwoch von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Infrastruktur-Ministerin Doris Bures in Anwesenheit von Finanzstadträtin Renate Brauner und Planungsstadtrat Rudi Schicker unterzeichnet wurden. "Wir sind heute sehr glücklich mit der ÖBB", stellte Häupl zufrieden fest. Bures, wie auch Häupl, unterstrichen die hohe Qualität des öffentlichen Verkehrs in Wien, der auch beim jüngst im Wiener Messegelände zu Ende gegangenen Weltkongress der öffentlichen Verkehrsdienstleister als "weltweit führend" definiert wurde.****

In der jetzigen Vereinbarung finden sich neben Planungen für eine neue S-Bahn-Haltestelle auf der Brünner Strasse für das neue Krankenhaus Nord, auch eine konkrete Machbarkeitsstudie für eine "seilgezogene Kabinenbahn", die auch als "Automated People Mover" (APM) bezeichnet wird. Beabsichtigt ist mit diesem neuen Verkehrsmittel nicht nur eine Verbindung zwischen Hauptbahnhof und U-Bahn, der APM soll auch dem neuen Stadtteil beim Hauptbahnhof zu gute kommen, der, so Häupl, "fast so groß ist wie St. Pölten". Die Studie soll in einem Jahr vorliegen.

Neben dem neuen Hauptbahnhof befinden sich weitere Großprojekte in Wien "auf Schiene". So etwa der Lainzer Tunnel, der Ende 2012 in Betrieb gehen soll, detto der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Linie zwischen Meidling und Inzersdorf-Metzgerwerke. Ebenso auf der Liste findet sich der Bahnhof Wien Nord, sprich: Praterstern, die Modernisierung des Bahnhofs Wien Meidling, der Ausbau der U2-Linie, der Bahnhof Wien Mitte - hier geht man von einer Inbetriebnahme der Bahnsteige im kommenden Jahr aus, wie auch die Fertigstellung des Umbaus beim Westbahnhof. Insgesamt geben die ÖBB laut Bures 1,6 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren für den Schienenverkehr wie auch für die bereits laufende "ÖBB-Bahnhofsoffensive" in der Bundeshauptstadt aus.

In Sachen Lärmschutz sind Investitionen im Bereich Laxenburgerstrasse-Oswaldgasse und Mühlwasserstrasse-Erzherzog Karl-Strasse vorgesehen. In Summe werden knapp sieben Kilometer Lärmschutzwände errichtet, so Bures. Daneben gibt es auch Förderungen, unter anderem für Lärmschutzfenster und -türen. Insgesamt stehen hier 10,25 Millionen Euro zur Verfügung. Kleinere Investitionen in den Bereich Barrierefreiheit sind an diversen S-Bahn-Stationen im Wiener Stadtgebiet geplant, etwa der Einbau von Liftanlagen in Oberdöbling oder die Errichtung von Blindenleitsystemen am Handelskai und in Gersthof. (Schluss) hch

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