SPÖ-Tiefnig: SK Austria muss Spielbetrieb selbst finanzieren

Politik darf sich nicht weiter von porschefahrenden Club-Präsidenten erpressen lassen. Ideen von Dörfler als Eingeständnis oranger Unfähigkeit.

Klagenfurt (OTS) - Als Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit seine politische Verantwortung zu übernehmen wertet SPÖ-Sportsprecher LAbg. Alfred Tiefnig den Vorschlag von Sportreferent LH Dörfler, per Volksbefragung über eine weitere millionenschwere Unterstützung durch die Kärntner Steuerzahler dem permanent finanzmaroden SK Austria auf die Sprünge zu helfen.

"Dörfler ist wie alle anderen Politiker ein gewählter Volksvertreter und wird dafür bezahlt solche Entscheidungen zu treffen. Sein wiederholtes Spiel "Mein Name ist Hase, ich weiß von Nichts" ist einfach lächerlich und zeigt nur erneut, dass er zu feige ist, Flagge zu zeigen und seinen Mann zu stehen", zeigt sich Tiefnig empört. Im Übrigen hätte sich die ganze Diskussion erübrigt, würde auch nur ein Teil der von Dörfler mehrfach angekündigten Großsponsoren vor den Vorhang treten. "Was bleibt sind leere Versprechungen, mit denen das BZÖ die Kärntnerinnen und Kärntner am Schmäh geführt hat und ein Luftschloss, dem die Luft ausgeht", so Tiefnig.

Nach der letzten Haftungsübernahme durch Land und Stadt in Gesamthöhe von über einer Million Euro sei klar gewesen, dass das die letzte außertourliche Finanzspritze für den Verein war und dieser sich in Zukunft selbst um entsprechende Sponsorengelder kümmern muss, wie es alle 1600 Sportvereine in Kärnten auch machen müssen.

"In Zukunft muss Herr Präsident Canori seine Zigarre aus dem Mund, den Fuß vom Gaspedal seines Porsche und seine Beine selbst in die Hand nehmen, um die für den Spielbetrieb der Austria nötigen Gelder aufzutreiben!", fordert Tiefnig.

Sollte der sprücheklopfende Canori das nicht schaffen, dann müsste der Vereinsvorstand die entsprechenden Konsequenzen ziehen. "Die Politik muss den Mut haben, die ständigen Erpressungen und Versuche von Herrn Canori, Kärntner Sportvereine gegeneinander auszuspielen, ein für alle Mal ins Abseits zu stellen", so Tiefnig abschließend.

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