BZÖ-Grosz zu "Faul-Pension": Nächster roter Privilegienskandal!

Roter Doppelgagenbezieher geht seit 10 Jahren mit 13.300 Euro brutto monatlich spazieren - Pensionsregelung für Faul ein Schlag ins Gesicht jedes österreichischen Arbeitnehmers!

Wien/Graz 2009-06-17 (OTS) - "Das ist sozialistische Präpotenz in Reinkultur. Anstatt endlich klare Konsequenzen aus dem eigenen Privilegienskandal zu ziehen, schleicht sich der arbeitslose Doppelgagenbezieher Faul unter Patronanz seiner roten Genossen in eine wohl dotierte Pension und bleibt weiter Abgeordneter. Dafür, dass er 10 Jahre vor sich hingefault hat, wird er jetzt mit 60 Jahren eine ungerechtfertigte Pension kassieren und weiterhin seine Nationalratsgage einstreifen", deckt der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz die neueste Entwicklung im Faul-Privilegienskandal auf.

Faul habe still und heimlich seit 10 Jahren monatlich 13.300 Euro brutto als Abgeordneter und als "arbeitsloser" bzw. arbeitsbefreiter Hauptschuldirektor kassiert. Nur durch einen Zufall sei dieser einzigartige Privilegienskandal ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Nun kündigte Faul seine Pensionierung als Schulleiter mit November 2009 an. Faul habe ungerechtfertige Bezüge von insgesamt 364.000 Euro brutto bezogen. Diese seien umgehend zurückzuzahlen. Auch seien die letzten 10 Jahre als Schulleiter keineswegs pensionsanrechenbare Zeiten, da keinerlei Leistungen dafür vorlegen. Dies sei alles in allem ein roter Betrugsfall zur Erschleichung von Gehältern, kritisiert der steirische BZÖ-Nationalratsabgeordnete.

"Ein klarer, transparenter und ehrlicher Schlussstrich sieht anders aus. Faul hat seine Funktion sowohl als Nationalrat als auch als Schulleiter umgehend zurückzulegen und die ungerechtfertigten Gehälter auch dem Steuerzahler zurückzuerstatten. Faul ist eine Schande für die Politik und den Lehrerstand. Solch eine Person, die den Rachen nicht voll bekommen kann, hat im öffentlichen Bereich nichts mehr verloren. Ich erwarte mir anständige Konsequenzen seitens des steirischen Landesparteivorsitzenden Voves. Diese rote Regelung ist jedenfalls ein Schlag ins Gesicht jedes österreichischen Arbeitnehmers", so Grosz in einer ersten Reaktion.

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