KV-Abschluss für die Beschäftigten in der Papierindustrie

Vereinbarung trägt zur Standortsicherung in Österreich bei

Wien (GPA-djp/GdC) - Der Fachverband der Papierindustrie Österreichs, die Gewerkschaft der Chemiearbeiter und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier haben sich in den letzten Tagen auf einen Kollektivvertragsabschluss für die rd. 9.000 Beschäftigten in der Papierindustrie geeinigt. Die Ist-Löhne und Ist-Gehälter werden um Euro 42,00 erhöht, die Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter um 2 %. Ebenso steigen die Lehrlingsentschädigungen und kollektivvertraglichen Zulagen und Aufwandsentschädigungen um 2 %. Der Abschluss für 2009 tritt mit 1. August 2009 in Kraft und gilt bis 30.04.2010. ++++

Ab 1. Mai 2010 ist eine Erhöhung der Ist- und Mindestgehälter sowie Ist- und Mindestlöhne um die durchschnittliche Inflationsrate von April 2009 - März 2010 plus zusätzlich 0,5% vorgesehen. Diese Vereinbarung gilt auch für die Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen und kollektivvertraglichen Zulagen und Aufwandsentschädigungen. Die Laufzeit dieses Kollektivvertrags beträgt 12 Monate und endet mit April 2011.

Darüber hinaus wurde für das Jahr 2010 ein Wirtschaftgespräch zur Evaluierung der wirtschaftlichen Situation in der Branche vereinbart.

Die gemeinsame BetriebsrätInnenkonferenz der beiden Gewerkschaften hat am 15.06.2009 den Abschluss gebilligt.

Mit dieser Vereinbarung haben die Kollektivvertragspartner große Verantwortung für die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr bewiesen und damit einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der Standorte in Österreich und der Arbeitsplätze geleistet. Darüber hinaus konnte nachhaltig die wichtige Entwicklung der Kaufkraft gesichert werden.

ÖGB, 17. Juni 2009 Nr. 378

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