StR Schicker richtet überparteiliches Hauptbahnhof-Gremium ein

Regelmäßige Treffen sollen rasche Information der politischen VertreterInnen gewährleisten

Wien (OTS) - Heute gab Planungsstadtrat DI Rudi Schicker bekannt, dass er begleitend zur Realisierung des Projektes "Hauptbahnhof Wien" ein überparteiliches Gremium einrichten wird. "Ungeachtet aller politischer Differenzen - es ist definitiv im Sinne aller Wienerinnen und Wiener, dass dieses zukunftsträchtige Projekt, nicht zuletzt aufgrund seiner massiven Auswirkungen auf große Teile Wiens, sowohl gewissenhaft als auch zeiteffizient umgesetzt wird. Neben dem technischen, juristischen und wirtschaftlichen Know-How ist für ein Vorhaben dieser Größe eine möglichst breite politische Basis von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die Klubobleute des Wiener Gemeinderates dazu einzuladen, bis Ende Juni zwei VertreterInnen ihrer Fraktion für dieses Gremium zu nominieren", so der Planungsstadtrat, der nochmals die Bedeutung dieses Jahrhundertprojekts für Wien unterstrich. Neben den Klubobleuten werden auch die BezirksvorsteherInnen der betroffenen Bezirke zur Teilnahme eingeladen.

Breite politische Basis - im Sinne der Wiener Bevölkerung

Grundsätzlich soll das "Gremium Hauptbahnhof Wien" der Information aller im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie der Bezirke 3., 4., 5., 10., 11., 12. und 23. dienen. Regelmäßige Zusammenkünfte sollen die Garantie dafür sein, dass rasche Information, nachvollziehbare Diskussion und die entsprechende politische Abstimmung ermöglicht werden. "Das Gesamtprojekt Hauptbahnhof ist die für Wien derzeit bedeutendste Infrastrukturmaßnahme. Es geht bei diesem Projekt nicht nur um eine Verkehrsstation, sondern um die Entwicklung eines gesamten Stadtviertels", betont der Planungsstadtrat um sogleich anzufügen:
"Der Bau des neuen Bahnhofs ist zu wichtig für Wien, als dass er zum Gegenstand von politisch kurzatmigen Scheingefechten gemacht wird. Ich lade alle Fraktionen dazu ein, sich konstruktiv einzubringen und die politische Polemik hintanzustellen."

Vorarbeiten laufen auf Hochtouren

Das 2. Halbjahr 2009 steht ganz im Zeichen der Herstellung von Provisorien und Umleitungsverkehren. Mit dem beginnenden Abbruch des Südbahnhofs am 13. Dezember 2009 tritt der Umleitungsverkehr in Kraft und die Provisorien nehmen ihren Betrieb auf. Die Funktion des Südbahnhofs übernimmt vorübergehend der Bahnhof Wien-Meidling. Die Züge der Südbahn enden hier zum Teil oder werden über die S-Bahn-Stammstrecke durchgebunden. Die Fernverkehre der Ostbahn werden nach Meidling und zum Westbahnhof umgeleitet. Bis Ende 2009 ist der alte Südbahnhof die Endstation von Süd- und Ostbahn.

An seine Stelle wird ein Durchgangsbahnhof treten, von dem Züge aus allen Richtungen kommend in alle Richtungen weiterfahren werden. "Ab Dezember 2012 wird eine Verkehrsstation von europäischem Format zur Verfügung stehen, auf die die Wienerinnen und Wiener zurecht stolz sein können. Durch den Durchgangsbahnhof rückt Wien nicht nur geografisch, sondern auch eisenbahntechnisch in die Mitte Europas. Ich appelliere an alle Parteien, sich hieran positiv zu beteiligen," so Stadtrat Schicker abschließend.

o Mehr Informationen zum Hauptbahnhof Wien unter: www.hauptbahnhof-wien.at/

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