Pendl zu Kriminalität: Kriminal-Tourismus wird unterschätzt - Mehr Polizei in die betroffenen Gebiete

Wien (SK) - Vor verstärktem "Kriminal-Tourismus" warnt der SPÖ-Sicherheitssprecher, Otto Pendl, und fordert generell mehr Polizei für die von Einbruch und Diebstahl besonders betroffenen Gebiete. "Wir brauchen schnellstens 2.000 Polizistinnen und Polizisten mehr in Österreich und diese müssen vor allem in den Ballungsräumen, in Wien und in den Grenzregionen eingesetzt werden", macht Pendl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. ****

"Die Polizei hat zu wenig Personal", weiß Pendl. Das gelte vor allem für die am stärksten von Kriminalität betroffenen Gebiete. "Wir brauchen bundesweit dringend 2.000 Polizistinnen und Polizisten mehr. Und diese müssen dort eingesetzt werden, wo auch Bedarf ist", so Pendl. Nicht unterschätzen, so Pendl, dürfe man dabei die Kriminalität von Außen. "Es gibt vor allem auch einen immer stärker zunehmenden Kriminal-Tourismus nach Österreich. Diebstahl und Einbruch werden vermehrt von Einzelpersonen und Banden begangen, die weder in Österreich gemeldet sind, noch hier Asyl beantragt haben. Diese Kriminellen reisen für ein oder mehrere Tage nach Österreich ein, begehen hier Straftaten und verlassen dann das Bundesgebiet", warnt Pendl. "Da hilft nur mehr Polizei, mehr Streifendienste und die bestmögliche Ausstattung und Ausrüstung für die Polizei zur Kriminalitätsbekämpfung", so Pendl. Das Faktum des Kriminal-Tourismus spreche auch eindeutig für den Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheeres an der Grenze. (Schluss) gd

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