- 14.06.2009, 12:00:55
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Pendl zu Kriminalität: Kriminal-Tourismus wird unterschätzt - Mehr Polizei in die betroffenen Gebiete
Wien (SK) - Vor verstärktem "Kriminal-Tourismus" warnt der
SPÖ-Sicherheitssprecher, Otto Pendl, und fordert generell mehr
Polizei für die von Einbruch und Diebstahl besonders betroffenen
Gebiete. "Wir brauchen schnellstens 2.000 Polizistinnen und
Polizisten mehr in Österreich und diese müssen vor allem in den
Ballungsräumen, in Wien und in den Grenzregionen eingesetzt werden",
macht Pendl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. ****
"Die Polizei hat zu wenig Personal", weiß Pendl. Das gelte vor
allem für die am stärksten von Kriminalität betroffenen Gebiete. "Wir
brauchen bundesweit dringend 2.000 Polizistinnen und Polizisten mehr.
Und diese müssen dort eingesetzt werden, wo auch Bedarf ist", so
Pendl. Nicht unterschätzen, so Pendl, dürfe man dabei die
Kriminalität von Außen. "Es gibt vor allem auch einen immer stärker
zunehmenden Kriminal-Tourismus nach Österreich. Diebstahl und
Einbruch werden vermehrt von Einzelpersonen und Banden begangen, die
weder in Österreich gemeldet sind, noch hier Asyl beantragt haben.
Diese Kriminellen reisen für ein oder mehrere Tage nach Österreich
ein, begehen hier Straftaten und verlassen dann das Bundesgebiet",
warnt Pendl. "Da hilft nur mehr Polizei, mehr Streifendienste und die
bestmögliche Ausstattung und Ausrüstung für die Polizei zur
Kriminalitätsbekämpfung", so Pendl. Das Faktum des Kriminal-Tourismus
spreche auch eindeutig für den Assistenzeinsatz des österreichischen
Bundesheeres an der Grenze. (Schluss) gd
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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