VP-Leeb fordert Stadtwache für Museumsquartier

"Häupl soll endlich über seinen Schatten springen"

Wien (OTS) - Das Museumsquartier hat sich in den vergangenen
Jahren ohne Zweifel zu einem der lebens- und liebenswertesten Naherholungsgebiete im Herzen Wiens etabliert. Die Besucherzahlen -auch und vor allem von jungen Besuchern - sprechen eine ganz deutliche Sprache. "Wo viele Menschen zusammenkommen, kann es auch zu Konflikten kommen. Die vielfältigen Wünsche der vielfältigen Nutzer müssen also unter einen Hut gebracht werden, um solche Konflikten wie in den vergangenen Tagen und Wochen im Museumsquartier zu vermeiden", ist VP-Stadträtin Isabella Leeb überzeugt. Sie fordert daher einmal mehr die Einführung einer Stadtwache, die im Museumsquartier ein prädestiniertes Einsatzgebiet hätte.

"Auf der einen Seite steht das Recht, den öffentlichen Raum frei zu nutzen. Auf der anderen Seite steht die Verpflichtung, mit aus öffentlichen Mitteln errichtetem Allgemeingut auch pfleglich umzugehen. Niemand ist interessiert, über Scherbenhaufen zu balancieren und in der Nacht über Alkoholleichen heimwärts zu klettern", so Leeb weiter. Der Geschäftsführer des MQ wollte mit einer privaten Security Abhilfe schaffen. "Private Sheriffs sind aber per Se eine Provokation, allein schon durch ihre Montur. Daher wäre die Stadtwache -mit entsprechenden Kompetenzen und auch entsprechender Autorität ausgestattet - eine optimale Lösung des Problems im Museumsquartier. Die Überwachung der Einhaltung der Hausordnung im MQ wäre einmal mehr eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit dieser Truppe, bevor die SPÖ auf die Idee kommt, eigene MQ-Watcher mit einem neuen bunten Kapperl zu installieren."

Leeb fordert daher den Bürgermeister auf, endlich über seinen Schatten zu springen und der Forderung nach einer Stadtwache nachzukommen: "Viel zu lange schon werden Herausforderungen und Probleme in dieser Stadt schöngeredet oder sogar ignoriert. Statt in schwarz-blauer Nostalgie zu verharren und diese Koalition für sämtliche Probleme von der Finanzkrise bis zum sauren Regen verantwortlich zu machen, sollte die Rathaus-SPÖ endlich anfangen, für die Menschen in dieser Stadt zu arbeiten und ihre kommunale Verantwortung wahrzunehmen. Damit in Wien was weitergeht", so Leeb abschließend.

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