FP-Haider: Härtere Maßnahmen gegen Produktpiraterie

Herstellung gefälschter Produkte schon in den Ursprungsländern China, Indien, Türkei und Hongkong verhindern

Wien (OTS) - Für härtere Maßnahmen gegen Produktpiraterie sprach sich heute der freiheitliche NAbg. Mag. Roman Haider anlässlich der Vorlage des Produktpiraterieberichtes durch das Finanzministerium bei der heutigen Sitzung des Finanzausschusses im Nationalrat aus.

Der Bericht zeige deutlich, dass der Großteil gefälschter Markenprodukte - aber auch gefälschter Medikamente - aus Indien (Medikamente), China (Uhren/Schmuck, Schuhe, Bekleidung, etc.), der Türkei (Sportbekleidung) und Hongkong (CD/Audio) stammen würden. Hier forderte Haider Maßnahmen zur verstärkten internationalen Zusammenarbeit, um bereits die Herstellung gefälschter Produkte in diesen Ländern zu verhindern.

Auch müssten sinnvolle Kampagnen zur Information der Konsumenten über die Kosten und die Gefahren der Produktpiraterie gestartet werden, um das Image des "Kavaliersdeliktes", das beim Konsumenten vielfach noch immer herrsche, aus den Köpfen zu verbannen. Als letzte Konsequenz seien auch härtere gesetzliche Maßnahmen - etwa wie in Italien - für uneinsichtige Konsumenten vorstellbar, so Haider.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007