BZÖ-Gritsch: Pacher soll sich selbst an der Nase nehmen!

Kärntner Wirtschaftskammer soll auf Einhebung der Kammerumlage verzichten - Mehrfachmitgliedschaften nicht mehr zeitgemäß

Klagenfurt (OTS) - Auf die via Medien kommunizierte Forderung von Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher, die Fremdenverkehrsabgabe abzusenken, reagiert heute, Dienstag, BZÖ-Wirtschaftssprecher LAbg. Bernhard Gritsch. "Anstatt ständig neue Forderungen zu erheben, soll sich Pacher endlich einmal selbst an der Nase nehmen und die Bezahlung der Kammerumlage vorübergehend aussetzen. Das wäre die einfachste und rascheste Wirtschaftsförderung und auch sofort umzusetzen", so Gritsch.

Über 25.000 Betriebe seien betroffen. "Die Wirtschaftskammer kassiert allein aus den Kammerumlagen und der Grundumlage über 17 Millionen Euro, die sich die Kärntner Unternehmen ersparen würden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es notwendig, dass die Wirtschaftskammer endlich einmal selbst eine Beitrag dazu leistet, um die Betriebe zu entlasten", betonte Gritsch. Er sei davon überzeugt, dass die Wirtschaftskammer diesen Einnahmenausfall durch Rücklagen locker verkraften könne. Außerdem kassiere die Kammer zusätzlich zu den Umlagen noch 6,6 Millionen Euro an sonstigen Erträgen, Waren- und Leistungserlösen und Zuschüssen bzw. Förderbeiträgen, wie sich aus dem Rechnungsabschluss 2008 ergebe.

Der Landtagsabgeordnete erneuerte auch die Forderung des BZÖ, endlich die Mehrfachmitgliedschaften abzuschaffen, da diese nicht mehr zeitgemäß seien. "Es ist nicht einzusehen wieso Betriebe, die in mehreren Branchen tätig sind, doppelt und dreifach Kammerbeiträge zahlen müssen", so Gritsch.

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