Heinzl: "Schritte gegen Alkohol am Steuer und Raserei sind vorbildlich"

25 Prozent mehr Tote durch Alkohol am Steuer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres erforderten Handlungsbedarf

Wien (SK) - "Das Verkehrssicherheitspaket, das den heutigen Ministerrat passierte, überzeugt so gut wie sämtliche Autofahrer- und Verkehrssicherheitsorganisationen", ist SPÖ-Infrastruktursprecher Anton Heinzl erfreut. Er beurteilt die Zustimmung und das Lob von ARBÖ, dem ÖAMTC, dem KfV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und dem VCÖ (Verkehrsclub Österreich) als Zeichen dafür, "dass Verkehrsministerin Doris Bures die richtigen Schritte für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen gesetzt hat". Auch zeigt sich Heinzl überzeugt davon, dass sie mit diesem Paket ein Zeichen gegen die Toleranz von Alkohol am Steuer und Raserei gesetzt hat und mit der neuen Führerscheinausbildung eine Verbesserung der Bewusstseinsbildung erfolgt. "Endlich ist es aus mit dem Rasertourismus, denn das Paket erlaubt uns nun, auch ausländische Verkehrssünder zur Verantwortung ziehen." ****

"Nicht nur das Erhöhen der Strafen sollte auch Unverbesserliche abschrecken, besonders die längere Abnahme des Führerscheins im Wiederholungsfall bringt es auf den Punkt: Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, es kostet jedes Jahr zahllose Menschenleben", so Heinzl. Durch den alarmierenden Anstieg bei den tödlichen Alkoholunfällen in den ersten drei Monaten dieses Jahres, befindet er das vehemente Auftreten gegen alkoholisiertes Fahren für "mehr als notwendig". Heuer sind um ein Viertel mehr als im Vergleichszeitraum 2008 und fast doppelt so viele wie 2007 verstorben.

"Gerade vor dem beginnenden Urlaubsverkehr ist es ein gutes Zeichen gegenüber den heimischen Verkehrsteilnehmern, dass das Paket die Möglichkeiten geschaffen hat, auch Raserei durch ausländische Fahrer zu bestrafen", beurteilte Heinzl diese Maßnahme. Bislang wurden Delikte unter 70 Euro Strafmaß international nicht geahndet. Doch nicht nur das ist, laut Heinzl, ein Beitrag zu vermehrter Sicherheit:
"Die Bekämpfung von Unvernunft und Fahrlässigkeit im Verkehr muss auf breiter Ebene passieren und vor allem früh beginnen. Deshalb ist die einheitliche Mopedausbildung, die mehr Wert auf Fahrpraxis legt, der Grundstein für mehr Sicherheit in der Zukunft", ist Heinzl überzeugt. "Es gibt besonders im Bereich der Verkehrssicherheit immer Möglichkeiten noch mehr zu tun und noch mehr zu verbessern und genau diesen Weg verfolgt Bundesministerin Bures", hielt abschließend Heinzl fest. (Schluss) mx

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