Beatrix Karl: UG-Novelle stärkt Universitäten, Studierende und den Wissenschaftsstandort Österreich

ÖVP-Wissenschaftssprecherin zuversichtlich, dass UG-Novelle planmäßig im Herbst in Kraft tritt

Wien (ÖVP-PK) - Nach intensiven Verhandlungen und Gesprächen mit dem Koalitionspartner sowie maßgeblichen Stakeholdern liegt die Novelle zum Universitätsgesetz 2002 nun am Tisch. "Die Novelle bringt wesentliche Verbesserungen für die Universitäten, Lehrenden und Studierenden" so ÖVP-Wissenschaftssprecherin, Abg. Univ.Prof. Dr. Beatrix Karl heute, Dienstag. Sie sieht darin auch ein "deutliches Bekenntnis zur Qualitätsverbesserung des österreichischen Wissenschaftsstandortes". ****

"Die UG-Novelle wird die Autonomie der Universitäten stärken und die Rahmenbedingungen für Lehrende und Studierende verbessern. Das neue Gesetz bringt auch eine erhebliche Qualitätsverbesserung für die Wissenschaft und Forschung", so Karl, die nun hofft, dass der vorliegende Entwurf rasch den Ministerrat passiert und planmäßig mit 1. Oktober 2009 in Kraft treten kann.

Die wichtigsten Inhalte der UG-Novelle sind die Autonomiestärkung der Universitäten mit einer klaren Kompetenzverteilung zwischen Unirat, Senat und Rektorat, eine Flexibilisierung bei der Rektorenbestellung, die Aufwertung des Mittelbaus, die Einführung einer 40 Prozent Frauenquote in allen Unigremien sowie der Abbau von bürokratischen Hürden. Auch für Studierende sind mit der Einführung der Bologna-Struktur in allen Studienrichtungen, dem Ausbau der Studienberatung oder der Sicherung der Studienplatzentwicklung wesentliche Verbesserungen im Gesetz vorgesehen.

"Die Gesetzesnovelle ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung unseres Wissenschafts- und Forschungsstandortes. Nachdem die Bereiche Wissenschaft und Forschung im Doppelbudget die größten Zuwächse verbuchen, braucht es nun auch optimale Rahmenbedingungen für Unis, Lehrende und Studierende. Mit dieser Novelle werden die österreichischen Hochschulen um einen wichtigen Schritt nach vorne gebracht", schloss Karl.
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