Kaltenegger zur EU-Wahl-Analyse: ÖVP gerade bei den Jungen klare Nummer Eins - FOTO

Ulram: Klare, europapolitische Linie der ÖVP wurde von Wählern honoriert

Wien, 09. Juni 2009 (ÖVP-PD) „Manche werden sich zwar grün und blau ärgern, aber die ÖVP ist klare Nummer Eins bei den Jungen“, betonte ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Univ.-Prof. Dr. Peter Ulram von GfK-Austria zur Analyse der Europa-Wahl 2009. Der Wille, Erster zu werden, die Neuaufstellung der Partei mit Josef Pröll, intensive Kommunikation mit allen Teilorganisationen sowie ein breites Team mit einer
klaren pro-europäischen Positionierung habe die ÖVP zum Erfolg geführt, so Kaltenegger. ****

Kaltenegger weiter: „Die Wahlanalyse zeigt, dass die Jugend in Österreich klar europäisch ist. Und es ist gelungen, die klar pro-europäische Ausrichtung der Jungen bei der ÖVP zu halten. Das gibt Hoffnung und macht Mut für die Zukunft.“ Wirklich bemerkenswert sei aber das Ergebnis bei den unter 30-Jährigen. Die ÖVP habe ein attraktives Angebot gemacht, sie war sehr erfolgreich bei der Verbesserung der Wahlbeteiligung, die Jungen haben daher in erster Linie ÖVP gewählt (28 Prozent ÖVP, zwölf Prozent SPÖ, 18 Prozent FPÖ, 14 Prozent Grüne).

Der ÖVP-Generalsekretär hielt in Bezug auf die FPÖ fest, dass „die Bäume dort offensichtlich nicht in den Himmel wachsen“. Das Wahlergebnis bei den Jungen zeige, dass die Jugend nicht nach
rechts dränge und die FPÖ weit hinter ihren Erwartungen geblieben sei. „Die Hetze hat nichts genutzt, das gibt Hoffnung auf eine bessere Kultur.“

„Dieser Wahlerfolg war der erste Erfolg der ÖVP auf Bundesebene seit 2002. Nach einer erst kurzen Obmannschaft von
Josef Pröll ist es sein Verdienst, dass es gelungen ist, die Partei nicht nur neu aufzustellen, sondern gleich einen Erfolg
einzufahren. Zahlreiche Bekundungen unserer Wähler zeigen starken Rückenwind für den Kurs unseres Parteiobmannes. „Ziel war es, die Nummer Eins zu werden, und das ist mit harter Arbeit klar gelungen“, so Kaltenegger weiter.

„Die ÖVP hat Europa immer ernst genommen, aber auch den Walkampf, das hat uns letztendlich zum Erfolg geführt.“ Die Europapolitik habe entscheidenden Einfluss auf das Wahlergebnis gehabt. Immerhin ein Fünftel der ÖVP-Wähler geben als Wahlmotiv eine starke Europapolitikvertretung österreichischer Interessen an. Die ÖVP habe bei Pro-Europäern weit mehr Wähler gehalten als die SPÖ, aber auch bei den Europa-kritischen Wählern. Die SPÖ habe bei beiden Gruppen verloren. Überall dort, wo die positive Einstellung zur Europäischen Union vorherrschte, ist die ÖVP mit Abstand vor allen anderen Parteien.

Es sei gelungen, die Parteiarchitektur neu aufzustellen, die Kampagnenführung auf gute Säulen zu stellen und die Schlagkraft der ÖVP durch intensive Kommunikation mit den Landes- und Teilorganisationen zu erhöhen. Als „wesentlichen Erfolg“ wertet der Generalsekretär daher auch die Vorzugsstimmenkampagne, denn diese habe der ÖVP mehr Stimmen gebracht als bei der Europawahl 2004, und gleichzeitig die Wahlbeteiligung erhöht. „Mit unserem Team, mit Ernst Strasser an der Spitze, das mit seinem breiten Angebot für die jeweiligen Regionen angetreten ist, haben wir sehr gut mobilisieren können.“ Die ÖVP habe einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wahlbeteiligung geleistet. Die ÖVP habe eine klare, eindeutige europapolitische Linie verfolgt, und das wurde
honoriert.

Zur Frage der Delegationsleitung betonte Kaltenegger abschließend: „Vorrangig ist es, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu bekämpfen, die nächste Finanzplanungsperiode ist wichtiger, als Debatten darüber, wer welche Funktion übernimmt. Die ÖVP-Delegation wird nächste Woche den Delegationsleiter geheim wählen. Wie auch bisher üblich.“

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