Lunacek fordert Plattform gegen Barroso im Europaparlament

SPÖ soll sich gegen Wiederwahl des bisherigen Kommissionspräsidenten aussprechen

Wien (OTS) - "Das Vorhaben von Kommissionspräsident Barroso, für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen, muss uns eine Warnung sein. Barroso steht wie kein anderer für einen gescheiterten Kurs in der EU, für das Versagen in der Finanz- und Wirtschaftskrise. Außerdem war er der erste Kommissionspräsident, der sich klar für Atomkraft ausgesprochen hat", erklärt die Europasprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek.
"Die Grünen im Europaparlament werden alles daran setzen, Barrosos zweite Amtszeit zu verhindern und gemeinsam mit den Sozialdemokraten, den Liberalen und der Linken eine Plattform für eine politische Wende zustande zu bringen."

Europa brauche neues Denken, Innovation und Investitionen in grüne Jobs und neue Energieformen, so die Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei. "Dazu sind neue zukunftsorientierte Köpfe auch an der Spitze der Kommission nötig."
Lunacek forderte Kanzler Faymann sowie die künftigen Europa-Abgeordneten der SPÖ dazu auf, sich klar gegen Barroso zu positionieren.

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