ARBÖ für strengere Verkehrsstrafen für Alkohollenker und Schnellfahrer

Auch Reform des Mopedführerscheinreform ist richtiger Schritt in die richtige Richtung

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die Umsetzung strengerer Strafen für Schnellfahrer und Alkohol-Lenker ab ersten September 2009, auf die sich die Verkehrsexperten, auch des ARBÖ, bereits vor eineinhalb Jahren im geeinigt haben. Eine Mindeststrafe von 70 Euro für Tempoüberschreitungen um 30 km/h schafft endlich eine wichtige Voraussetzung, ausländische Raser bis nach Hause verfolgen zu können und eröffnet die Chance, ein echtes Ärgernis für österreichische Autolenker abzuschaffen, unterstreicht der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. Nun gilt es, die neuen Spielregeln tief ins Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und somit für die gewünschte Präventiv-Wirkung zu sorgen. Die neuen Maßnahmen sind als erster Schritt zu mehr Verkehrssicherheit und zur Erreichung der Verkehrssicherheitsziele zu sehen, die Österreich sonst verfehlt.

Der Blutzoll auf den heimischen Straßen spricht eine deutliche Sprache: Alkohol hinter dem Steuer und zu schnelles Fahren sind in Österreich die zwei gravierendsten Unfallursachen, bei denen eine effiziente Problemlösung ansetzen muss, bekräftigt der ARBÖ Vizepräsident. Die erhöhten und runderen Geldstrafen für Alkohol-Lenker kann man sich leichter merken. Der ARBÖ geht davon aus, dass es über die genauen Inhalte des neuen Verkehrs-Coaching, das der ARBÖ wegen der hohen Unfallsteigerungen lieber ab 0,5 Promille angesiedelt hätte als ab 0,8 Promille, noch Experten-Gesprächen geben wird. Begrüßt wird vom ARBÖ, dass in Zukunft bei Entzug des A, B oder F-Führerscheins wegen Alkoholisierung automatisch auch der Mopedausweis für Micro-Cars (Mopedautos) erlischt. Bisher musste das von Fall zu Fall angeordnet werden. Nicht durchgedrungen ist der ARBÖ diesmal mit seiner langjährigen Forderung, die Fahrtauglichkeit von Micro-Car-Fahrern schon vor der Ausbildung ärztlich bestätigen zu lassen.

Der ARBÖ ist auch dafür, dass man zur Bekämpfung falscher bzw. mangelnde Kindersicherung nach der zweiten Vormerkung künftig ein spezielles Kindersitz-Seminar vorschreibt. Ein klares Ja kommt vom ARBÖ auch zur geplanten Mopedführerscheinreform mit mehr Fahrpraxis.

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