FPÖ-Höbart: Schulsozialarbeit ist wichtig, aber nicht ausreichend

Rolle von Eltern in der Erziehungsarbeit muss wieder gestärkt werden

Wien (OTS) - Der freiheitliche Jugendsprecher NAbg. Ing. Christian Höbart unterstützte heute das neue Projekt der Schulsozialarbeit, betonte aber zugleich, dass dieses Programm nicht alle Probleme lösen könne.

"In der Stadtgemeinde Mödling sollen ab Herbst in einer ersten Testphase an den Schulen Sozialarbeiter als Ansprechpartner für die Schüler eingesetzt werden. Diese Sozialarbeiter sollen sich laut Aussage des Landesrates Heuras um die Probleme der Schüler kümmern, mit denen sich die Eltern wegen Berufstätigkeit nicht beschäftigen können. So begrüßenswert es ist, wenn die Betreuungsangebote für Jugendliche steigen und sie weitere Ansprechpartner bei Problemen erhalten, sollte man jedoch Eltern und Lehrer nicht aus der Verantwortung entlassen", so Höbart.

"Einen wesentlichen Teil der Erziehungsarbeit leisten die Eltern und die Lehrer. Beide sollten daher auch die Hauptbezugspunkte für die Jugendlichen sein, wenn es um Probleme geht. Der Staat darf nicht versuchen, den Eltern die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder abzunehmen. Außerdem können auch Sozialarbeiter bei den massiven Problemen an Österreichs Schulen nur begrenzt wirken, wenn es darum geht, gegen Gewalt und Kriminalität an Schulen vorzugehen. Hier ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung möglich, die sich nicht nur auf kleine Maßnahmen und Projekte beschränkt", so Höbart abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003