AK: Mietauto im Urlaub - Preisvergleiche lohnen sich! 3

AK gibt Spartipps

Wien (OTS) - Preise vergleichen und genau nachfragen beim Buchen eines Mietautos - das spart Ärger und Geld. "Erkundigen Sie sich, was alles im Mietautopreis enthalten ist", empfiehlt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina.

So fahren Sie nicht ein - zehn Tipps der AK Konsumentenschützer:
+ Holen Sie mehrere Angebote ein - das lohnt sich bei den großen Preisdifferenzen.
+ Nutzen Sie das Internet. Vergleichen Sie bei Buchungen im Internet die österreichischen und deutschen Homepages. In manchen Fällen können Sie Geld sparen, wenn Sie über die deutsche Homepage buchen. + Fragen Sie unbedingt beim Anbieter nach, welche Leistungen, Steuern oder Versicherungen die Mietkosten enthalten.
+ Überlegen Sie, ob eine Personeninsassenversicherung nötig ist. Die Versicherungsleistungen sind sehr unterschiedlich. Sie können möglicherweise mit einer normalen Reiseversicherung billiger wegkommen.
+ Erkundigen Sie sich nach der Höhe des Selbstbehaltes (wenn Sie ihn nicht akzeptieren, können Sie ihn meistens gegen einen Aufpreis streichen lassen). Fragen Sie nach, ob eine Vollkaskoversicherung im Preis enthalten ist.
+ Die großen internationalen Autovermieter sind meist teurer als die lokalen. Bedenken Sie bei den lokalen Autovermietern, dass es vorkommen kann, dass die Wagen nicht immer den Sicherheitsanforderungen entsprechen.
+ Bevor Sie das Auto im Urlaubsland übernehmen, prüfen Sie es gemeinsam mit dem Autovermieter auf Fahrtüchtigkeit, etwa Reifen, Bremsen, und ob alle Wagenpapiere vorhanden sind. Notieren Sie den Kilometerstand. Mängel, die bereits vor Übergabe vorhanden waren (auch etwa gröbere Kratzer am Lack), sollten unbedingt in das Übergabeprotokoll aufgenommen werden. Nach der Rückgabe lassen Sie sich die Mängelfreiheit ebenfalls schriftlich bestätigen. Achtung:
Eine Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten kann nicht nur zusätzliche Gebühren verursachen, es steigt auch das Risiko, dass Ihnen angebliche Schäden "angelastet" werden.
+ Bei einem Unfall oder einer Panne informieren Sie die Mietwagenfirma. Reparieren oder organisieren Sie keinesfalls selbst etwas.
+ Geben Sie ein vollgetanktes Auto vollgetankt wieder zurück. Denn manchmal wird für das Auftanken ein Preis verlangt, der zwei- bis dreimal so hoch ist wie an der Tankstelle.
+ Üblicherweise wird die Bezahlung mit Kreditkarte verlangt. Bei der Rückgabe des Autos nicht vergessen, dass der Zahlungsbeleg der Kreditkarte ausgehändigt wird.

SERVICE: Die AK hat neu auf Ihrer Homepage unter wien.arbeiterkammer.at einen Reise-Podcast "Urlaubskoffer ohne Ärger" zum Lesen, Downloaden, Abonnieren oder einfach nur zum Anhören. Hören Sie rein, es lohnt sich!

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Angerer
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2578
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