Köstinger: Swoboda opfert Bäuerinnen und Bauern

SPÖ steht für Ausdünnung des ländlichen Raums

Wien (OTS) - "Jede Maßnahme, die Jobs schafft, ist zu begrüßen. Es kann aber nicht sein, dass dies auf Kosten der Bäuerinnen und Bauern passiert", widerspricht die Bauernbund-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, Elisabeth Köstinger, den heutigen Forderungen des SPÖ-Kandidaten Hannes Swoboda. Dieser hat in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Infrastrukturministerin Doris Bures abermals eine Umschichtung des Agrarbudgets gefordert. Die österreichischen land-und forstwirtschaftlichen Betriebe erhalten direkt und indirekt 530.000 Arbeitsplätze - das ist jeder achte Arbeitsplatz. "Die Bauernhöfe sind die Lebenszellen unserer Regionen. Es ist unverantwortlich, unsozial und zeigt von Swobodas Kälte, gerade in Zeiten der Krise und schlechter Produktpreise mit solchen Forderungen 190.000 bäuerliche Existenzen und damit die Vitalität des gesamten ländlichen Raumes zu gefährden", kritisiert Köstinger. "Da zeigt sich das wahre Gesicht der SPÖ - sie steht für eine Ausdünnung des ländlichen Raums", unterstreicht Köstinger, die sich für lebendige und starke Regionen in Europa einsetzt.

"Ohne Bäuerinnen und Bauern wäre Österreich nicht Österreich. Sie sorgen für gesunde Lebensmittel, schützen die Umwelt und pflegen die Landschaft, was nicht nur dem Tourismus zugute kommt", gibt die Bauernbund-Kandidatin zu bedenken. Der heimische Tourismus hat im Jahr 2008 mit 126,6 Mio. Nächtigungen Rekordwerte verzeichnet. "Die Touristen kommen wegen der schönen Landschaft nach Österreich. Diese Leistungen müssen entsprechend abgegolten werden", verlangt Köstinger. In der Alpenrepublik fließt der überwiegende Teil der von der EU vergebenen Fördergelder in die Bergbauernförderung und in ein Umweltprogramm. "Unsere Bäuerinnen und Bauern erbringen mit ihrer täglichen Arbeit viele Leistungen für die gesamte Gesellschaft - und das muss entsprechend honoriert werden. Landwirtschaft in Österreich und Europa leistet viel und kostet wenig. Nur 1% des kumulierten Gesamtbudgets der Union wird für die Landwirtschaft ausgegeben", stellt die Europakandidatin fest.

"Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen Planungssicherheit. Deshalb müssen die Ausgleichszahlungen aus dem gemeinsamen Agrarbudget der EU und eine entsprechende Kofinanzierung durch Österreich weiterhin sichergestellt werden. Die Gemeinsame EU-Agrarpolitik ist eine gute Grundlage für die bäuerlichen Betriebe und muss auch nach 2013 zentrales Element des EU-Haushaltes sein. Es darf keine Kürzung des Agrarhaushaltes oder eine Umschichtung von Agrargeldern in andere Politikbereiche geben", stellt sich Köstinger hinter die Bäuerinnen und Bauern.
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