ÖAMTC erneuert und erweitert Bekenntnis zur "Europäischen Charta für die Verkehrssicherheit" (+ Foto)

ÖAMTC-Präsident Werner Kraus als Präsident der FIA Region 1 wiedergewählt

Wien (OTS) - Eine der vorrangigsten Aufgaben des ÖAMTC ist, das Thema Verkehrssicherheit in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Bereits seit vielen Jahren trägt der Club durch vielfältige Aktivitäten wie zum Beispiel Crashtests und Fahrsicherheitstrainings zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. Das Engagement des ÖAMTC liefert einen wesentlichen Beitrag, dass die Zahl der Unfallopfer seit Jahren nachhaltig sinkt.

Das Bekenntnis des Clubs zur Hebung der Verkehrssicherheit wurde erstmals 2004 durch Unterzeichnung der Europäischen "Road Safety Charter" auch schriftlich festgehalten. Heute erneuert Werner Kraus, Präsident des ÖAMTC und der FIA Region 1, in Kopenhagen das Bekenntnis des Clubs zur fortgesetzten Verkehrssicherheitsarbeit. In der Neuauflage der Charta bekräftigt der ÖAMTC die Fortführung bewährter Maßnahmen und definiert neue Ziele, die weit über die Anforderungen der Charta hinausgehen:

* Durch die laufende Ausweitung der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogramme wird das Sicherheitsverhalten aller Verkehrsteilnehmer, vom Fahranfänger bis zur Generation 55+, gefördert.

* Auto- und Crashtests der FIA-Clubs bilden die Basis für Gesetzesvorschläge zur Verbesserung der Konstruktion und Ausstattung der Fahrzeuge sowie für erhöhten Insassenschutz. Diese Testverfahren sollen weiterhin optimiert werden.

* Die ÖAMTC-Flugrettung verpflichtet sich, die Qualität der Versorgung von schwer Verletzten stetig zu verbessern, insbesondere durch engere Zusammenarbeit von Rettungs- und Ambulanzdiensten sowie Kooperation mit anderen europäischen Flugrettungsbetreibern.

* Der ÖAMTC liefert zeitnahe Information über Rückrufaktionen von Fahrzeugherstellern, um die Autofahrer rechtzeitig auf mögliche Sicherheitsmängel aufmerksam zu machen. Zusätzlich fordert der ÖAMTC eine gesetzliche Auskunftspflicht über Rückrufaktionen an Konsumentenschutzorganisationen.

* Neu in die Charta aufgenommen wurde ein Projekt, das vom BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) gefördert wird: die fundierte Unfallursachenforschung des ÖAMTC. Mit Hilfe einer umfassenden Datenbank werden Daten von Unfällen, zu denen die ÖAMTC-Flugrettung gerufen wird, aufgezeichnet und ausgewertet. Ziel ist die Erkennung und Beseitigung von typischen Unfallhäufungspunkten.

Dazu Verkehrsministerin Doris Bures: "Der ÖAMTC ist ein verlässlicher Partner des BMVIT, wenn es darum geht, sich auf nationaler und internationaler Ebene für eine Hebung der Straßenverkehrssicherheit einzusetzen. Gerne unterstützt das BMVIT daher innovative Ideen, wie zum Beispiel die ÖAMTC-Unfallforschung. Ich freue mich daher über die neuerliche Unterzeichnung der nunmehr erweiterten Charta durch Präsident Werner Kraus. Immerhin leistet der Club tagtäglich einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der Zahl der Verkehrstoten."

Werner Kraus als Präsident der FIA-Region 1 bestätigt

ÖAMTC-Präsident Werner Kraus wurde heute, Donnerstag, als Präsident der FIA-Region 1 (Europa, Naher Osten und Afrika) wiedergewählt. Die neuerliche Amtsperiode wird vier Jahre dauern. Die Wahl fand im Rahmen einer Plenarsitzung des Dachverbands der Automobil- und Touringclubs FIA (Fédération Internationale de l´Automobile) in Kopenhagen statt.

Die FIA umfasst weltweit 224 Clubs mit 114 Millionen Mitgliedern in 132 Ländern. In der Region 1 sind 106 Mitgliedsorganisationen und mehr als 35 Millionen Mitglieder vertreten. Aufgabe der FIA ist die weltweite Interessenvertretung für ihre Mitglieder. Sie ist darüber hinaus die Plattform für den Informationsaustausch und oberste Instanz für den Automobilrennsport. Die Bestätigung von Werner Kraus ist eine Würdigung seines bisherigen außerordentlichen Engagements im Interesse der Autofahrer.

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