Spindelegger: "Gemeinsam positive Veränderungen bewirken"

Außenminister Spindelegger, Landesrat Rezar und Bürgermeisterin Fraunschiel eröffnen Ausstellung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Eisenstadt

Eisenstadt, 4. 6. 2009 (OTS) - "Entwicklungszusammenarbeit funktioniert. Das wollen wir mit dieser Ausstellung zeigen. Wir wollen die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit für die Besucherinnen und Besucher erlebbar und greifbar machen. Wir wollen deutlich machen, was sie konkret ist, worin sie besteht und was sie bewirkt", so Außenminister Michael Spindelegger bei der Eröffnung der Ausstellung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) "Gemeinsam mehr zusammenbringen" mit dem burgenländischen Landesrat Peter Rezar und Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel in Eisenstadt.

"Das Motto der Ausstellung `Gemeinsam mehr zusammenbringen` ist gleichzeitig die Philosophie unserer Entwicklungszusammenarbeit. Nur gemeinsam können wir positive Veränderungen bewirken - wie Puzzlesteine, die ineinandergreifen, damit sie in Summe ein komplettes Bild ergeben. In der OEZA arbeiten wir daher eng mit Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen sowohl in Österreich als auch in unseren Partnerländern zusammen und natürlich auch mit den regionalen und nationalen Regierungen dieser Länder. So leisten wir gemeinsam konkrete und wichtige Beiträge, um die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu verringern, Frieden zu sichern und natürliche Lebensräume zu erhalten", so der Außenminister. Österreich verfüge in vielen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit über umfassendes Know-how, etwa in den Bereichen Wasser- und Siedlungshygiene, erneuerbare Energie, Umweltschutz und Ausbildung.

"Das Land Burgenland nimmt Entwicklungszusammenarbeit wörtlich: In Sri Lanka haben wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort, die ihr Heim nach dem Tsunami verloren hatten, ein Dorf geplant und gebaut. Und die Bewohnerinnen und Bewohner zeigen täglich, dass ein friedliches Zusammenleben auch in diesem konfliktreichen Land möglich ist. Darüber freuen wir uns besonders", betonte Landesrat Peter Rezar. "Internationale Zusammenarbeit wird immer wichtiger, denn Herausforderungen wie zum Beispiel dem Klimawandel können wir nur gemeinsam begegnen. Als Klimabündnisgemeinde zeigt Eisenstadt nicht nur Engagement für lokalen Umweltschutz, sondern unterstützt auch die Bevölkerung im Süden dabei, dass ihr Lebensraum erhalten bleibt", so Bürgermeisterin Fraunschiel anlässlich der Eröffnung.

"Der Dialog ist mir auch in der Entwicklungszusammenarbeit ein wichtiges Anliegen, beispielsweise mit Nichtregierungsorganisationen und Jugendlichen. Es freut mich daher besonders, dass während der gesamten Informationstour zahlreiche NGO-Initiativen präsentiert wurden und viele Schulen das Angebot zur Auseinandersetzung mit Entwicklungsthemen genutzt haben", so Spindelegger abschließend.

Entwicklungszusammenarbeit zum Anfassen

Die interaktive Ausstellung, die in den letzten Monaten ausgehend von Wien durch alle österreichischen Landeshauptstädte tourte, vermittelt bis 10. Juni in Eisenstadt auf dem Domplatz Entwicklungszusammenarbeit aus nächster Nähe. Ein Betreuungsteam steht für Fragen, Diskussion und Aktivitäten bereit. Für Schulen wurde ein umfangreiches Schulprogramm zusammengestellt.

Engagement für Entwicklung

Für Information über ihre Aktivitäten sorgten im Umfeld der Ausstellungseröffnung auch der Weltladen Eisenstadt, die Südwind-Agentur Burgenland und das Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding (IICP).

Stationen 2009:
Salzburg/Mozartplatz: 23.-29.4.
Bregenz/Leutbühel: 7.-13.5.
Innsbruck/Marktplatz: 15.-20.5.
Klagenfurt/Neuer Platz: 25.-30.5.
Eisenstadt/Domplatz: 4.-10.6.
Geöffnet jeweils von 10 bis 18 Uhr

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)

Die OEZA ist die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit Österreichs. Sie unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die österreichische Entwicklungsagentur Austrian Development Agency (ADA) setzt diese mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.

Gemeinsam mehr zusammenbringen

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Rückfragen & Kontakt:

Informationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Austrian Development Agency
Information und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Heidi Liedler-Frank
Tel.: +43 (0)1 90399 2400
heidi.liedler-frank@ada.gv.at
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