Schatz: ÖGB übernimmt Forderungen der Grünen

Grüne gegen Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass die ÖGB-Frauen einige Forderungen der Grünen, wie etwa die Versicherungspflicht für alle Beschäftigungsverhältnisse, die Streichung des Partnereinkommens bei der Notsandshilfe, die Erhöhung des Arbeitslosengeldes oder die Schaffung von Arbeitsplätzen im Gesundheits- und Sozialbereich, übernommen haben", erklärt Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen und weiter: "Das sind gute und wichtige Forderungen, deren Umsetzung längst überfällig sind."

Die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert. "Die Interessen der Arbeitnehmerinnen werden von der dominanten Politik des ÖGBs, die traditionell auf die Absicherung von Rechten in männlich dominierten Branchen und Berufen orientiert ist, leider oft vernachlässigt. Ergebnis sind schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne. Immer mehr Frauen gehören zu den working poor, arbeiten in geringfügiger Beschäftigung, Teilzeit und in Positionen unter ihrem Qualifikationsniveau", erläutert Schatz, die den erneuten Versuch der neuen ÖGB-Frauenvorsitzenden begrüßt, gegen die Diskriminierung der Frauen am österreichischen Arbeitsmarktes aktiv anzukämpfen und damit einen Kurswechsel des ÖGB zu versuchen. "Ich wünsche Brigitte Ruprecht alles Gute und viele Erfolg, den längst überfälligen Kurswechsel der
Gewerkschaft in diesem Bereich voranzutreiben."

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