SoHo: Stadt Wien unterstützt Kampagne gegen Homophobie

Traschkowitsch: "Fortbildungskurse für FPÖ unbedingt notwendig"

Wien (SPW) - "Ich hätte mir einen erfreulicheren Start für die Kampagne, die auf Initiative der Beratungsstelle Courage initiiert und durch die Stadt Wien finanziert wird, gewünscht. Die Aussagen von PolitikerInnen der Freiheitlichen Partei in der Vergangenheit und vor allem die gestrigen Vergleichsdarstellungen zeigen, wie wichtig Aufklärung, Bildungsmaßnahmen und solche Kampagnen sind", betonte BR Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

"Die nunmehrige Kampagne gegen Homophobie soll Vorurteile beseitigen, Toleranz gegenüber Homosexuellen entwickeln, die Selbstachtung von bi-, homo- und transsexuellen Menschen fördern, Diskriminierungen abbauen helfen und die Gesellschaft für die Anerkennung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen sensibilisieren. Die Kampagne wird auch dazu beitragen, Lesben und Schwulen jenseits von Klischees ein Gesicht zu geben. Menschen müssen sich bewusst sein, dass alle Formen von Gewalt gegen Lesben, Schwule und Transgender-Personen, ob physischer oder psychischer Natur, keine Bagatelldelikte sind, sondern eklatante Menschenrechtsverletzungen darstellen!", betont Traschkowitsch weiter.

"Das Europäische Parlament hat in seiner Entschließung vom 18.01.2006 betont, dass Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Ausrichtung auf das Schärfste zu verurteilen sind. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgefordert sicherzustellen, dass homosexuelle Männer und Frauen vor Hetze und Gewalt geschützt werden, dass der Kampf gegen Homophobie durch Bildungsmaßnahmen verstärkt wird und Fälle von Diskriminierung und Gewalt erfasst werden", informierte er.

"Die Kampagne lief bereits sehr erfolgreich in Berlin und wurde auf Initiative der Beratungsstelle Courage übernommen bzw. für Wiener Verhältnisse adaptiert. Dafür gebührt dem Leiter Johannes Wahala und seinem Team ein ganz besonders großer Dank. Es zeigt auch einmal mehr, dass gerade die Wiener Stadtregierung und die dafür zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger sich permanent für Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen einsetzen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kampagne durch die Stadt Wien finanziert wird. In Richtung Freiheitlicher Partei sollte man sich im Zuge der Kampagne überlegen, Fortbildungskurse anzubieten, um den Horizont dieser Damen und Herren etwas zu erweitern", so Peter Traschkowitsch abschließend. (Schluss)

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