SPÖ-Kaiser: Ragger verdient Titel "Un"Soziallandesrat

Finanzierung von Streetworkern ist im Jugendwohlfahrtsgesetz genau geregelt und dementsprechend vom Land zu tragen. Ragger nimmt durch Einsparungen hohe Folgekosten in Kauf.

Klagenfurt (OTS) - Als sozialpolitische, gesellschafts- und volkswirtschaftliche Kurzsichtigkeit bezeichnet der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, die sture Haltung von Neo-BZÖ-Landesrat Christian Ragger, der das Streetwork in Kärnten, insbesondere in Villach, finanziell aushungern will.

Es sei eine Tatsache, dass viele Jugendliche auf Streetworker angewiesen seien, um mögliche Probleme in den Griff zu bekommen. Raggers "Vogel-Strauß-Politik" nach dem Motto "Kopf in den Sand, die Probleme sind weg und Geld wird für die orange Brot-und-Spiele-Politik gespart", sind absolut fehl am Platz. "Statt zur Verantwortung der im Jugendwohlfahrtsgesetz eindeutig festgelegten Übernahme der Kosten für Streetwork zu stehen, sind dem BZÖ-Landesrat die Anliegen der Jugendlichen offenbar genauso egal, wie jene der pflegebedürftigen Kärntnerinnen und Kärntner", erinnert Kaiser. Durch sein wiederholt unsensibles Vorgehen habe sich Ragger bei der Kärntner Bevölkerung innerhalb kürzester Zeit den Titel "Un"Soziallandesrat eingehandelt.

"Ragger sollte sich einmal durch den Kopf gehen lassen, welche Folgekosten das Land Kärnten zu tragen hätte, wenn jene gefährdeten Jugendlichen, die ohne die hervorragende Arbeit von Streetworkern keine Möglichkeit hätten, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und dem sozialen Abstieg nicht entrinnen könnten", so Kaiser.

Er fordert Ragger abschließend dazu auf, zuerst über mögliche Folgen seines Handelns nachzudenken, und nicht wie ein oranger Elefant im Porzelanladen auf den sozial Bedürftigen im Lande herumzutrampeln.

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