Katholische Frauenbewegung ruft zur Teilnahme an EU-Wahl auf

Vorsitzende Hauft: Frauen sollen Parteien unterstützen, "die eine frauengerechte und menschenwürdige Europäische Union wollen"

Wien, 03.06.2009 (KAP) Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) ruft alle stimmberechtigten Frauen in Österreich zur Teilnahme an der EU-Wahl auf. Keine Frau sollte am 7. Juni "aus Enttäuschung und Resignation über die Europäische Union, aus mangelndem Interesse an der Politik oder aus Zeitgründen" nicht zur Wahl gehen, stellte die Katholische Frauenbewegung fest.

Die kfb-Vorsitzende Margit Hauft betonte auch, dass das "einst schwer erkämpfte Wahlrecht für Frauen" nun dazu genutzt werden müsse, "jenen Parteien unsere Stimme zu geben, die eine frauengerechte und menschenwürdige Europäische Union trotz Wirtschaftskrise realisieren wollen". Die Wahlentscheidung sollte nicht aufgrund von Zukunftsängsten und Wahlparolen gefällt werden, sondern auf einem kritischen Vergleich der Parteiprogramme beruhen. Dabei sollte auch beachtet werden, ob eine Partei Frauen an wählbarer Stelle als Kandidatinnen nominiert hat. Die Gestaltung Europas dürfe nicht den Männern allein überlassen werden, so Hauft.

Unter dem Motto "Frauensache Europa" hat die kfb sich bereits seit mehreren Jahren mit der Frage der Vernetzung mit anderen europäischen Fraueninitiativen und den Gestaltungsmöglichkeiten für Frauen in einem zusammenwachsenden Europa auseinandergesetzt. So beteiligte sie sich etwa aktiv an der Allianz katholischer Frauenverbände ("Andante") oder dem Ökumenischen Forum christlicher Frauen in Europa. (Informationen: Internet: www.kfb.at und www.frauen-zur-wahl.info).

(ende)
nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001