Auf dem Weg zu einem Integrationsprogramm für Vorarlberg

LH Sausgruber und LR Schwärzler: Integration heißt fordern und fördern

Bregenz (VLK) - Wie kann in Vorarlberg die Integration von Zuwanderern beschleunigt werden? Was darf man von den Neuankömmlingen erwarten und welche Leistungen sind von der Mehrheitsgesellschaft zu erbringen, damit die Menschen, die ins Land kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, rasch Anschluss finden? Diese und andere Fragen wurden heute, Mittwoch, bei der 3. Integrationskonferenz im Festspielhaus in Bregenz von Vertretern aus Politik, Verwaltung, diversen Institutionen und verschiedenen Organisationen diskutiert. "Ziel ist die Erarbeitung eines Integrationsprogramms, das Leitlinien und Handlungsfelder für den Integrationsbereich umfasst", erläutern Landeshauptmann Herbert Sausgruber und der für Integration zuständige Landesrat Erich Schwärzler.

Seit Juni 2008 werden vom Land in regelmäßigen Abständen Integrationskonferenzen einberufen, um mit allen relevanten Akteuren im Integrationsbereich eine dauerhafte Vernetzung und einen kontinuierlichen Austausch zu pflegen. "Es geht um einen Dialog auf Augenhöhe, in dem positive Entwicklungen und Fortschritte ebenso angesprochen werden wie Schwierigkeiten und Problemlagen", sagte LH Sausgruber. Das Engagement zeige, dass sich Vorarlberg gestaltend den gesellschaftlichen Herausforderungen von Zuwanderung und Integration stellt.

Für Landesrat Schwärzler bedarf es für ein friedliches Miteinander und ein Zusammenleben, das auf gegenseitigem Respekt und Verständnis beruht, klare Spielregeln auf der Grundlage der bewährten Formel 'Fordern und Fördern': "Der bisherige Weg der Integrationsarbeit im Netzwerk von Land, Gemeinden, Projektstelle "okay.zusammen leben", Migrantenorganisationen und anderen Partnern über den gemeinsamen vorurteilsfreien Dialog hat sich als richtig erwiesen".

Integrationsprozesse optimieren

An der dritten Integrationskonferenz des Landes nahmen rund 80 Personen teil. Im ersten Teil der Konferenz referierten Fachleute aus Niederösterreich und Tirol über die Erfahrungen, die beide Länder bei der Umsetzung ihrer Leitbilder gesammelt haben. Im Vordergrund standen dabei die Wirkungsweisen von Integrationskonzepten. Im zweiten Teil der Veranstaltung setzten sich die Konferenz-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer auf der Grundlage eines Diskussionspapiers mit den integrationspolitischen Handlungsfeldern auseinander.

Erfreut zeigten sich Sausgruber und Schwärzler über die engagierte Mitarbeit aller Integrationsakteure. "Gute Integration gelingt dann, wenn von allen Beteiligten die Bereitschaft dazu erkennbar ist. Die Einbeziehung von sämtlichen gesellschaftlichen und politischen Kräften ist für die Erstellung eines Integrationsprogramms, das als Richtschnur längerfristig Bestand haben soll, unverzichtbar".

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