Lunacek, Vana präsentieren Forderungspaket für eine ökologische und leistbare Mobilität in Europa

Wien (OTS) - Die Spitzenkandidatin der Grünen zur EU Wahl, Ulrike Lunacek und die EU-Kandidatin für Wien, Monika Vana, präsentierten heute ein Forderungspaket für eine ökologische und leistbare Mobilität in Europa. "Die EU muss sich aktiv um die Erarbeitung einer zukunftsfähigen Verkehrsstruktur bemühen. Die Bahn muss Vorrang bei den Transeuropäischen Netzen bekommen. Es dürfen keine europäischen Mittel mehr dafür verwendet werden, den Flug- und den Straßenverkehr zu subventionieren. Bisher wurden diese Umweltsünder geschont. Doch durch die Wegekostenrichtlinie ist es den Grünen nach 15 Jahren Kampf endlich gelungen, dass die Umwelt- und Sozialkosten, die der LKW-Verkehr verursacht, in die Maut eingerechnet werden können. Das kann aber nur ein erster Schritt in Richtung einer Verkehrspolitik sein, die gut für Mensch und Umwelt ist", so Lunacek.

Vana ergänzt: "Sanfte Mobilität und Öffentliche Verkehrsmittel müssen ausgebaut werden: In Städten wie Wien müssen ein erschwinglicher öffentlicher Nahverkehr und nachhaltige Verkehrsoptionen wie beispielsweise Radfahren gefördert werden. Initiativen der EU für bessere und barrierefreie Öffis und mehr Fahrgastrechte sollen verstärkt werden." Weiters setzen sich die Grünen auf Europa-Ebene für weniger LKW-Verkehr durch höhere LKW-Mauten und für strengere Kontrollen der Sicherheits- und Sozialbestimmungen ein und fordern mehr Initiativen gegen die Lärmbelastung in den Städten: "In Österreich fehlt bis heute trotz jahrelanger Grüner Kritik jeder ernstzunehmende strategische Umgang mit der Frage Verkehrslärm. Auf der Straße wird abseits des Autobahnnetzes wenig getan. Die Schiene ist zwar konsequent bei der Lärm-Sanierung der Strecken, das Abarbeiten der Prioritätenlisten wird aber noch viele Jahre dauern", so Lunacek. Die Nationale Lösung der Verkehrslärmprobleme: ein Immissionsschutzgesetz Lärm nach dem Muster des Luftreinhalterechts, das Lärmbetroffenen ein Recht auf Abhilfe und auf das Einklagen von Maßnahmen gibt.

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