Leitl fordert bundesweite Förderung von Sicherheitsmaßnahmen gegen Einbrüche

Dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen rasch Rechnung tragen - Auch Kleinstunternehmen in Förderung von Sicherheitseinrichtungen aufnehmen

Wien (PWK423) - In den vergangenen Wochen und Monaten zeigten die Statistiken ein Ansteigen der Einbrüche, vor allem in der Bundeshauptstadt Wien. Aber nicht nur viele Haushalte wurden Opfer von Kriminalität, auch in Klein- und Kleinstbetrieben kommt es immer öfter zu entsprechenden Delikten. Dass aus dem Innenministerium alle möglichen Maßnahmen ergriffen werden, um der Kriminalität Herr zu werden, sei aus Sicht der Wirtschaft zu begrüßen, betonte heute, Mittwoch, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl: "Dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen muss Rechnung getragen werden".

Die Grenzen nun dicht zu machen, sei aber ein Trugschluss. Viel mehr sei durch gezielte Fahndungen der Polizei und mehr Sicherheitskräfte sowie durch eine bessere Zusammenarbeit der Exekutive international zu erreichen. Das Thema "Sicherheit" müsse aber auch bei den Menschen ankommen. "Jeder der sein Eigenheim sichert, weiß, dass er etwas für seine persönliche Sicherheit getan hat", so Leitl. Deshalb sei es sinnvoll, in die Förderung entsprechender Sicherheitseinrichtungen zu investieren. In Niederösterreich oder dem Burgenland bestehen bereits entsprechende Förderungen, die aber teilweise nur von Privatpersonen in Anspruch genommen werden können.

Leitl: "Sinnvoll ist es daher, entsprechende Förderungen etwa für die Installierung von Alarmanlagen bundesweit anzubieten. Gleichzeitig sollten diese Förderungen auch Klein- und Kleinstunternehmen zugänglich gemacht werden, die in vielen Fällen in gemeinsamen Wohn- und Geschäftshäusern tätig sind. Gerade in Ballungszentren wie Wien gibt es hier Handlungsbedarf."

Auch gezielte Informationsschwerpunkte zum Thema Eigentumsschutz sollten auf Gewerbetreibende ausgedehnt werden. "Der Sachschaden durch ein Einbruchsdelikt ist das eine. Kommen im Privatbereich Erinnerungsstücke und Dokumente abhanden, sind es bei Betrieben vielleicht wichtige Informationen und Kontrakte, die zu Betriebsunterbrechungen führen und damit noch einen weit größeren Schaden anrichten", so Leitl. Dabei stehe die Investitionssumme -etwa für eine Alarmanlage - in keinem Verhältnis zum möglichen Schaden. Leitl: "Nach dem Vorbild von Niederösterreich oder dem Burgenland sollen daher in ganz Österreich Anreize zur Selbsthilfe geschaffen werden. Eine zielgerichtete Förderung wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit in Österreich". (us)

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