MASCHINENRING: 555te Pflanzenkläranlage in der Steiermark

Obmann Josef Wumbauer setzt sich erfolgreich für Förderung ein

Graz/Kainach (OTS) - "Unsere Pflanzenkläranlagen sind umweltfreundlich im doppelten Sinne, sie kommen nicht nur ohne Chemikalien und Strom aus, sondern fügen sich auch aufgrund der Naturbauweise perfekt ins Landschaftsbild ein", erklärte KO Josef Wumbauer, Obmann des Maschinenring Steiermark, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der inzwischen 555ten, vom Maschinenring erbauten Pflanzenkläranlage in der Steiermark zu der er, LAbg. Manfred Kainz und DI Martin Erhardt, GF der Firma Ökologisches Projekt gestern luden.

Wumbauer wünsche sich die Weiterführung der Landesförderung für Pflanzenkläranlagen, damit wirklich alle landwirtschaftlichen Betriebe in der Steiermark, die nicht an ein Kanalnetz angeschlossen werden können, zu einer kostengünstigen Anlage kämen.

LAbg. Manfred Kainz lobte das Engagement des Maschinenring Steiermark und betonte, das Wasser die wichtigste Ressource des 21. Jhdt. ist und künftig mehr an Bedeutung gewinnen wird als denn je. Im Auftrag vom zuständigen LR Johann Seitinger konnte Kainz dem Steirischen Maschinenring Obmann, KO Josef Wumbauer die weitere Unterstützung für den Bau von Pflanzenkläranlagen zusagen.

In Harmonie mit dem Landschaftsbild

Pflanzenkläranlagen integrieren sich hervorragend in jedes Landschaftsbild und werden aufgrund ihres einfachen Aufbaus und der effizienten Wirkung bei landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt, wo ein Anschluss an das kommunale Kanalsystem nicht möglich ist.

Einfache Funktionsweise

Im ersten Schritt wird das Abwasser mechanisch vorgereinigt und fließt dann in ein Folienbecken, das mit Sand und Kies befüllt ist. In diesem Filtern werden Mikroorganismen, die sich an den Sand- und Kieskörnern ansiedeln, mit Nährstoffen versorgt. Durch deren Stoffwechsel wird das Abwasser geklärt. Dieser Prozess wird biologische Abwasserreinigung genannt. Der Ablauf der Pflanzenkläranlage wird in rund 1m Tiefe über eine Flanschverbindung hergestellt und mündet in die gemäß Wasserrechtsbescheid festgelegte Ableitung des geklärten Abwassers.

Geringe Kosten bei Bau und Betrieb - auch wegen Förderung

Die Baukosten der Anlage der Familie Wölkart betrug rund EUR 13.000,-. Davon wurden rund EUR 6.000,- vom Land Steiermark gefördert. Aufgrund der sehr niedrigen Betriebskosten, die Anlage funktioniert autonom, und der Förderung, amortisieren sich die Baukosten natürlich ausgesprochen schnell. "Deshalb", so KO Josef Wumbauer, "wünschen wir uns die Weiterführung der Landesförderung für Pflanzenkläranlagen, was im Sinne des Umweltschutzes allen zugute kommt!"

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