Arbeitsmarkt: Landes-Sozialpartner-Maßnahmen greifen

LH Sausgruber und LR Rüdisser: Anstrengungen zeigen Wirkung

Bregenz (VLK) - Die von Land, Sozialpartnern und AMS eingeleiteten Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlich schwierigen Situation am Arbeitsmarkt zeigen Wirkung, sagen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser mit Blick auf die jüngsten Zahlen zur Arbeitsmarktentwicklung. Besonders junge Menschen dürfen laut Sausgruber in diesen Zeiten nicht das Gefühl bekommen, sie würden nicht gebraucht. Umso wichtiger sei es daher gewesen, die Maßnahmen im Bereich der Jugendbeschäftigung gemeinsam frühzeitig zu verstärken, erläutert Sausgruber.

Trotz dem Ernst der Lage zeigt die Statistik Erfolge: Im Mai 2009 waren 354 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren zwischen drei und sechs Monate arbeitslos gemeldet - das waren um 20 weniger als im Monat davor. Bei den Jugendlichen, die länger als sechs Monate arbeitslos sind, sind die Zahlen in etwa konstant: Von 52 im April 2009 auf 51 Jugendliche im Mai 2009. Für den Landeshauptmann ist das Ziel nach wie vor gültig: "Jeder Jugendliche, der länger als drei Monate den beruflichen Einstieg nicht findet, erhält innert weiterer drei Monate entweder ein Job- oder ein Qualifizierungsangebot". Die gemeinsamen Anstrengungen müssen laut Sausgruber und Rüdisser fortgesetzt werden. Das Land sei bereit, bei Bedarf zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, so Sausgruber.

"Zahlen in den Planwerten"

Für AMS-Chef Anton Strini liegen die Zahlen in den Planwerten:
"Die Übertritte bei arbeitslosen Jugendlichen über sechs Monate liegen insbesondere wegen den von allen Partnern gesetzten Maßnahmen unter den Werten aus dem Vorjahr". Die Treffsicherheit der Bemühungen sei damit unverkennbar.

Alle an einem Strang

Lobend äußert sich Landeshauptmann Sausgruber über die aktive Mitarbeit der Gemeinden: "Das Land hat in den letzten Tagen einen weiteren Vorstoß bei den Gemeinden des Landes unternommen, um die verstärkte Zusammenarbeit von Bürgermeistern und Gemeindebeauftragten weiter zu fördern". Die schwierige Situation kann dann erfolgreich bewältigt werden, wenn alle Partner an einem Strang ziehen. In diesem Sinne richtet Sausgruber seinen Dank an die Gemeinden für deren große Bereitschaft zur Mitarbeit.

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