AVISO: Finanzkrise - Zerreißprobe für die EU?

Ist die Finanz- und Wirtschaftskrise eine Bedrohung für die Integration oder führt sie zu einer Stärkung der EU?

Wien (OTS) - Die sinkende Bonität südeuropäischer Länder und die Situation in Ost- und Südeuropa sorgen für die Beunruhigung auf dem internationalen Kapitalmarkt und in den Medien.

Darunter leidet der Euro, aber auch viele Staatsanleihen. In Folge der Finanzkrise muss auch Österreich mehr Zinsen bezahlen, um zu Geld vom Kapitalmarkt zu kommen. Als Hauptgrund dafür wird das große Engagement österreichischer Banken in Ost- und Südeuropa genannt, mit dem hohen Kredit-Ausfallsrisiko verbunden ist.

Als eine Alternative wurde von Ökonomen eine europäische Staatsanleihe zur Finanzierung von konjunkturbelebenden Maßnahmen in der gesamten EU vorgeschlagen. Aber: EU-Mitglieder mit guter Bonität würden in diesem Modell höhere Zinsen zahlen - um damit die schlecht Bonität anderer EU-Staaten zu kompensieren. Diese diskutieren hochrangige ExpertInnen.

Bitte merken Sie sich vor: "Argumente im Kreuzverhör - Finanzkrise:
Zerreißprobe für die EU?"
Termin: 09. Juni 2009, 19.00 Uhr
Ort: MUMOK Lounge, Museum Moderner Kunst, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Key Note: Mag. Andreas Schieder, Staatssekretär im BM für Finanzen

DiskussionsteilnehmerInnen:
- Dr. Josef Pöschl, Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche
- DDr. Regina Prehofer, Vorstandsdirektorin BAWAG PSK
- Mag. Andreas Schieder, Staatssekretär im BM für Finanzen

Moderation: Dr. Thomas Karabacek, stv. Chefredakteur APA

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis 08. Juni unter office@efb.at wird gebeten.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des "Argumente im Kreuzverhör" Projektes der Europäischen Föderalisten (EFB/UEF) und dem Bund Europäischer Jugend/Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) durchgeführt und von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Bild(er) finden Sie nach Ende der Veranstaltung im AOM/Original Bild Service sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at, www.pressefotos.at und www.picturedesk.com

Rückfragen & Kontakt:

Europäische Föderalistische Bewegung Österreich (EFB)
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Günter LINDNER
Tel.: +43 699 10 40 40 55
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