Arbeitsmarkt - SP-Tanja Wehsely: Fürchterliche Forderungen der Freiheitlichen

Hass und Zwietracht säen bringt uns nicht weiter

Wien (SPW-K) - "Die heutigen Aussagen von FP-Klubobmann Schock unterstreichen, dass die Freiheitlichen von Arbeitsmarktpolitik keine Ahnung haben und nur daran interessiert sind, Hass und Zwietracht unter die WienerInnen zu bringen", zeigt sich SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely erschüttert. "Dass Schock ‚ausländische' Fachkräfte ‚rückführen' möchte, passt nur zu gut ins Menschenbild der Freiheitlichen und erinnert an dunkle Kapitel der Geschichte. Vor 70 Jahren wurde nach ähnlichen Mustern argumentiert und eine ganze Bevölkerungsgruppe sollte aus dem öffentlichen Leben entfernt werden. Die Folgen kennen wir alle - offenbar mit Ausnahme der FPÖ", stellte Wehsely fest.

"Das mangelhafte Erinnerungsvermögen der Freiheitlichen zeigt sich auch in anderen Bereichen", die SP-Mandatarin weiter. "Es war die schwarz-blaue Bundesregierung, die Lehrstellen im öffentlichen Bereich sukzessive abgebaut hat. Aber heute agieren Schock und Co. als wären sie damals nicht dabei gewesen, dabei waren sie in Wirklichkeit mittendrin", kritisiert Wehsely. Auch die Forderung nach verstärkter Ausbildung durch die Stadt Wien ziele, so die Gemeindrätin, ins Leere: Wehsely: "Sowohl die Stadt Wien als auch die ausgegliederten Betriebe selber sind intensiv als LehrausbildnerInnen tätig. So werden beispielsweise die Wiener Stadtwerke in den nächsten fünf Jahren 600 Lehrlinge ausbilden", berichtet Tanja Wehsely, "und auch die Stadt Wien nimmt ihre Verantwortung für die Jugend ernst und sichert sich bestqualifizierte Fachkräfte. 760 Lehrlinge werden zurzeit bei der Stadt ausgebildet und auch hier sind für kommenden Herbst Lehrstellen frei."

Schock hat das Arbeitsmarktpaket verschlafen!

"Die heutigen Aussagen beweisen, dass die FPÖ wichtige Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik verschlafen hat", so Tanja Wehsely, "Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner hat ein Arbeitsmarktpaket geschnürt, das vor allem Jugendliche in den Mittelpunkt rückt. Junge WienerInnen, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden, können ihre gesamte Ausbildung in der überbetrieblichen Lehrausbildung absolvieren. Wien kümmert sich gemeinsam mit dem AMS aktiv um die Qualifizierung der jungen WienerInnen und bietet ihnen gute Ausbildungsplätze."

4.000 Plätze stellt Wien in der überbetrieblichen Lehrausbildung zur Verfügung. Dafür wendet die Stadt Wien gemeinsam mit dem AMS rund 57 Millionen Euro auf. "Anlässlich der Wirtschaftskrise haben wir nachgelegt", betont Wehsely, "gemeinsam haben wir ein Jugendpaket geschnürt, im Zuge dessen die Plätze in der überbetrieblichen Lehrausbildung um 250 Plätze aufgestockt wurden. Für das Lehrjahr 2009/2010 wird die Kapazität bedarfsgerecht angepasst", erläutert Tanja Wehsely. Darüber hinaus bietet die Stadt Wien jenen jungen Menschen Unterstützung, die Probleme beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf haben. Außerdem gibt es eine Maßnahme des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), die junge Arbeitslose beim Nachholen von Bildungsabschlüssen unterstützt.

"Es laufen darüber hinaus intensive Vernetzungsaktivitäten zwischen allen Beteiligten der Jugendarbeit, des Bildungsbereichs und der Arbeitsmarktpolitik", erklärt Tanja Wehsely. "Wir sind dabei, alle Möglichkeiten auszuloten, die einzelnen Angebote aufeinander abzustimmen und somit die Effizienz noch zu erhöhen. Wir setzen alles daran, den jungen WienerInnen gute beruflichen Chancen und Perspektiven zu bieten", schloss Wehsely. (Schluss)

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