Grüne Wien zu Prestigeprojekt Cable Liner: Unnötig, teuer und ineffizient

Neuroth: "Betroffene AnrainerInnen wurden nie eingebunden"

Wien (OTS) - "Mehr als 30 Millionen Euro ist es Bürgermeister Häupl wert, die schlecht geplante Verkehrsanbindung rund um den Hauptbahnhof mit einem Verkehrs-Denkmal zu sanieren, das uns alle sehr teuer zu stehen kommt", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen Wien, Ingrid Puller. "30 Millionen Euro und zwei Millionen für jährliche Betriebskosten sind wahrlich kein Klacks! Die Vermutung der Grünen Wien und der Grünen Wieden, dass im Hintergrund schon fleißig Absprachen getroffen wurden, um das Prestigeprojekt Cable Liner durchzudrücken, hat sich als Schreckensvision bewahrheitet", ergänzt die Sprecherin der Grünen Wieden, Barbara Neuroth

Die betroffenen AnrainerInnen wurden nie informiert oder eingebunden, sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, betont Neuroth. Bis Ende des Jahres hätten Machbarkeitsstudien die angebliche Sinnhaftigkeit dieser Stelzenbahn unter Beweis stellen sollen. "Das notwendige Budget war ja schon übereifrig von der überschuldeten ÖBB in Aussicht gestellt worden."

"Unterirdische Laufbänder statt einer abenteuerlichen Hochschaubahn kosten gerade 5 Millionen Euro in der Herstellung, gewährleisten die rasche Fußverbindung zwischen U1 und neuen Hauptbahnhof und verschandeln nicht die Gegend und den neuen Hauptbahnhof!", so Puller und Neuroth abschließend.

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