Heinzl: Kommt VPNÖ in Sachen Kriminalitätsentwicklung zur Besinnung

Seit Jahren wird massiver Personalmangel bei der Polizei geleugnet und schöngeredet

St. Pölten, (SPI) - "Besser eine späte Einsicht als gar keine", kommentiert der St. Pöltner Nationalrat und Mitglied des parlamentarischen Innenausschusses Anton Heinzl die überraschende Wendung der VPNÖ in Sachen Personalstand bei der Niederösterreichischen Exekutive. "Über Jahre hinweg habe ich im Parlament und im Innenausschuss mehr Polizistinnen und Polizisten für Niederösterreich eingefordert, ebenso viele Jahre leugnet die VPNÖ in Bund und Land den massiven Personalmangel bei der Polizei. Dafür war ‚Schönreden’ der explodierenden Kriminalitätszahlen angesagt. Wenn es nun anders werden soll ist vor allem nun mal die VPNÖ aufgefordert, die Hände vom Schoß zu nehmen und bei Innenministerin Fekter mehr Personal zu verlangen. Ich habe dies im Rahmen der vergangenen Budgetdebatte und auch im Innenausschuss bereits getan", so Heinzl.****

Der St. Pöltner Mandatar verweist auch auf die Situation in der Landeshauptstadt St. Pölten, die besonders prekär ist. "Alleine in St. Pölten wurden von 2000 - 2009 70 dringend benötigte Dienstposten eingespart. Durchschnittlich rund drei Einbrüche oder Diebstähle pro Tag verunsichern die Bevölkerung in der Landeshauptstadt. Viele Menschen fühlen sich in St. Pölten nicht mehr sicher, es müssen mehr PolizistInnen zum Einsatz kommen, ebenso müssen vermehrt Streifenfahrten durchgeführt werden. Das ist nur mit mehr Personal zu schaffen und daher ist die Forderung der Stadt und der Personalvertretung des Stadtpolizeikommandos nach einer sofortigen Personalaufstockung um 50 Beamtinnen und Beamte mehr als gerechtfertigt. Diese Forderung zu unterstützen ist auch für die VPNÖ ein breites Betätigungsfeld", so Heinzl.
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