BZÖ-Stadler: Strasser vs. Swoboda - das Duell der Lobbyisten - Wer streift mehr ein?

Swoboda bestätigt Lobbyingtätigkeit und muss Unternehmen sofort offen legen

Wien (OTS) - "Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Die SPÖ wollte heute den ÖVP-Oberlobbyisten Ernst Strasser angreifen und hat sich damit selbst ins Knie geschossen. SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda hat heute bei einer Pressekonferenz selbst zugegeben, Lobbying für Unternehmen zu betreiben und will diese Lobbyingkontakte erst in Zukunft und nach der EU-Wahl veröffentlichen. Strasser versus Swoboda - das Duell der rot-schwarzen Lobbyisten, wo nicht die Interessen Österreichs im Mittelpunkt stehen, sondern nur mehr die Frage "Wer streift mehr ein? Swoboda oder Strasser?", deckt BZÖ-Spitzenkandidat Österreichs Volksanwalt in Brüssel Mag. Ewald Stadler heute auf.

Stadler fordert Swoboda und Strasser auf, "sofort ihr Lobbyingnetz offen zu legen, denn die Österreicher haben das Recht, noch vor der EU-Wahl zu erfahren, mit welchen Konzernen ihre jetzigen und künftigen SPÖ und ÖVP Abgeordneten in Brüssel unter einer Decke liegen und auf wessen Lohnliste Swoboda und Strasser stehen". Swoboda könnte hier auch gleich für Aufklärung sorgen, ob die Informationen stimmen, dass Swoboda beispielsweise in Kroatien für die Firma seiner Frau massives Lobbying betrieben hat, wie ein Mitbewerber von Siemens in einem Brief an das BZÖ beklagt. "Legen Sie jetzt die Karten auf den Tisch, Herr Swoboda. ÖVP-Spitzenkandidaten Strasser kritisieren Sie zu Recht als Lobbyisten, aber selbst haben Sie sich heute unfreiwillig geoutet. Swoboda als Lobbyist unter dem sozialdemokratischen Deckmäntelchen. Hier stellt sich auch die Frage nach Wahlkampffinanzierungen der SPÖ durch Konzerne, für die Swoboda Lobbying betrieben hat. Auch in Brüssel herrscht offenbar nur mehr der rot-schwarze Sumpf, wo es nur allein darum geht, sich die Taschen voll zu stopfen, während sich niemand um die Sorgen und Ängste der Menschen kümmert. Das BZÖ fordert die sofortige Offenlegung der Lobbyingaktivitäten und Geldflüsse aller österreichischen EU-Abgeordneten, so Stadler abschließend.

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