Findeis: Endlich fordert auch die VPNÖ mehr PolizistInnen für Niederösterreich

Jahrelanger Personalabbau hat Sicherheitspolitik massiv geschädigt

St. Pölten, (SPI) - "Endlich schließt sich auch die VPNÖ der jahrelangen Forderung der SPÖ-Niederösterreich an und fordert mehr Polizistinnen und Polizisten für Niederösterreich. Das war ja nicht immer so", kommentiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, heutige Aussagen von Landeshauptmann Erwin Pröll und erinnert im gleichen Atemzug an die jahrelange Vogel-Strauß-Politik der VPNÖ in Sachen Kriminalitätsentwicklung. "Die SPNÖ-Forderung nach mehr Personal wurde immer abgelehnt, ja der Kürzungspolitik der VP-Innenminister wurde immer die Mauer gemacht. Am schlimmsten war es unter VP-Strasser, unter dessen Ministerschaft Niederösterreich mehr als drei Dutzend Polizeiwachzimmer und rund 700 Polizistinnen und Polizisten verloren hat. Mit diesem ausgedünnten Personalstand kann der steigenden Kriminalität nicht wirksam entgegengesteuert werden", so Findeis.****

"Dank der Initiative von Bundeskanzler Werner Faymann hat sich die Sicherheitsdebatte in Österreich nun ins Positive gedreht. Ich hoffe nun, dass LH Pröll Innenministerin Fekter nun einmal gehörig ins Gewissen redet und mithilft, dass zusätzliche Polizistinnen und Polizisten nach Niederösterreich kommen. Wir brauchen in unserem Bundesland mindestens 500 zusätzliche Beamtinnen und Beamte. Damit könnte der personelle Aderlass der vergangenen Jahre zumindest teilweise ausgeglichen werden. Ebenso könnten mit zusätzlichem Personal notwendige Schwerpunktaktionen gegen die ausufernden Einbrüche in Wohnungen, Häuser und Firmen gestartet werden. Gerade in diesem Bereich verzeichnet Niederösterreich eine Zunahme der Delikte um rund 40 Prozent. Es gibt kaum Städte und Gemeinden in unserem Bundesland, in denen Einbrüche und Diebstähle nicht zunehmen. Die VP-Innenministerin ist gefordert, endlich für zusätzliches Personal zu sorgen und bei ihrem Parteikollegen Finanzminister Pröll die dafür notwendigen Budgetmittel zu organisieren", so Findeis.
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