SP-Bacher-Lagler: Wiener Arbeitsmarkt ist gut aufgestellt

Gemeinsames Vorgehen mit Minister Hundstorfer ist wichtig

Wien (SPW-K) - "Trotz der globalen Wirtschaftskrise ist die Lage
am Wiener Arbeitsmarkt vergleichsweise gut", erklärt Landtagsabgeordneter Norbert Bacher-Lagler, "während wir österreichweit im Schnitt einen Zuwachs der Arbeitslosigkeit von knapp 30 Prozent verkraften müssen, hat die Arbeitslosigkeit in Wien um 11,4 Prozent zugelegt." Das hänge damit zusammen, dass man in Wien vorausschauend reagiert und rechtzeitig ein 900 Millionen Euro Konjunkturpaket fixiert habe, das besonderes Augenmerk auf beschäftigungswirksame Maßnahmen lege.

Das Wiener Arbeitsmarktpaket ist wirksam

"Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Renate Brauner hat damit einen wirksamen Schutzschirm vor die Wiener Arbeitsplätze gespannt", so Bacher-Lagler. Mit dem Wiener Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpaket stehen in Wien 33 Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen am Wiener Arbeitsmarkt zur Verfügung, die vor allem jenen zugute kommen, die gekündigt wurden oder in Gefahr sind, ihren Job zu verlieren. Außerdem wird damit vor allem jungen Menschen eine Perspektive geboten: "Wir helfen den jungen WienerInnen und sorgen gemeinsam mit dem AMS dafür, dass alle eine gute Ausbildung absolvieren können." Das Paket enthält auch Unterstützungsmodelle für Unternehmen wie z.B. die Bildungskarenz plus: Damit können Unternehmen Förderungen bekommen, die mit ihren MitarbeiterInnen eine Bildungskarenz vereinbaren und gezielt in deren Aus- und Weiterbildung investieren. "Weiterbilden statt kündigen ist unser Motto", so Bacher-Lagler.

Abgestimmtes Vorgehen ist das Gebot der Stunde

Trotz der Wiener Erfolge in der Bewältigung der Krise seien die weltweite Rezession und ihre Folgen schwerwiegend und ernst zu nehmen. "Der österreichweite Zuwachs an Arbeitslosigkeit ist besorgniserregend und die Arbeitslosigkeit wird unzweifelhaft noch länger steigen", betont Norbert Bacher-Lagler, "aber wir werden jene nicht alleine lassen, die von der Krise betroffen sind und ihren Arbeitsplatz verlieren."

Darum sei es wichtig, abgestimmt vorzugehen und gemeinsam mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. "Wir freuen uns deshalb über die geplante Einrichtung der Arbeitsstiftung für junge LeiharbeiterInnen und werden den Bundesminister nach Kräften unterstützen", so Bacher-Lagler.

Nichts ist so wichtig wie Weiterbildung

Da Arbeitslosigkeit in erster Linie Menschen betrifft, die nur eine geringe Qualifikation aufweisen, ist es gerade jetzt besonders wichtig, auf Weiterbildung zu setzen. "Wien hat dafür mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) eine österreichweit einzigartige Einrichtung", erklärt Norber Bacher-Lagler, "mit den Informations-, Beratungs- und Förderungsangeboten des waff können die WienerInnen aktiv dazu beitragen, sich weiterzubilden und damit den eigenen Arbeitsplatz besser abzusichern."

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