Erste Wiener Floristmeister-Klasse präsentiert innovative Werkschau

"Natur ist in der Stadt" am 6. und 7. Juni im Palmenhaus des Burggartens

Wien (OTS) - "Natur ist in der Stadt" lautet das Motto, unter dem die erste Wiener Floristmeister-Klasse am 06. und 07.06. im Palmenhaus des Burggartens am Ring ihre aufsehenerregenden Abschlussarbeiten präsentieren wird. Wer sich lediglich ein paar bunte Blumensträuße erwartet, der irrt gewaltig, denn die acht jungen Talente haben sich eine Menge einfallen lassen, um ihre Prüfer und alle Pflanzenfreunde von ihrem Können zu überzeugen. Geboten wird florale Extravaganz vom Allerfeinsten in Form von 48 Werkstücken, die unserer Bundeshauptstadt noch mehr Farbe und paradiesisches Flair verleihen werden.

Themen reichen von "Multikulturell" bis zu "Fleischeslust im Moor"

Bettina Stieber, eine der engagierten Absolventinnen, präsentiert beispielsweise ein Arrangement zum Thema "Fleischeslust in der Lebensgemeinschaft Moor", wobei zahlreiche fleischfressende Pflanzen, wie etwa Venusfliegenfallen oder Schlauchpflanzen, eingearbeitet werden. Doch auch auf ihre Schnittblumenarbeit kann man gespannt sein, denn diese trägt den Titel "Multikulturell". Hubert Marko wiederum bereitet unter anderem einen Trauerkranz vor, der einen Wirbelsturm symbolisiert. Doch auch Brautblumenfächer, Wiesengräsersträuße, Kränze mit umgebogenen und kunstvoll arrangierten Föhrennadeln sowie viele andere aufwendige Pflanzen-Kunstwerke werden zu sehen sein.

Eine besondere Herausforderung für die angehenden Floristmeisterinnen und -meister ist außerdem die Wahlarbeit, bei der sie ein zugelostes Bild und einen Textausschnitt mit einer floralen Gestaltung von ca. 3 mal 3 Metern interpretieren sollen. Die studierte Mathematikerin Stieber, die das Floristenhandwerk im eigenen Familienbetrieb ausübt, hat beispielsweise ein buntes Gemälde und Schriftfragmente über Leichtigkeit, Licht und Farbreflexionen gezogen. Diese will sie nun mit einem umgedrehten Blumenkegel darstellen, der sich in angebrachten Spiegeln endlos multipliziert.

Fundierte Fachausbildung als Schlüssel zum Erfolg

"Wir sind unheimlich stolz darauf, die Abschlussarbeiten der ersten acht Absolventen einer Wiener Floristmeisterklasse ankündigen zu dürfen. Gerade in Krisenzeiten erfüllt es uns mit großer Freude, dass junge Menschen bereit sind, so viel Zeit und Geld in ihre Zukunft zu investieren, und den Schlüssel zum Erfolg in einer fundierten Ausbildung sehen", betonte Grete Nehammer, Geschäftsführerin des Blumenbüros Österreich, das die Werkschau pressetechnisch begleitet. Mit der Meisterprüfung werde abgesichert, dass das Handwerk auch in Zukunft mit großer Professionalität ausgeübt werde und sich von der Konkurrenz absetzen könne.

Nächster Floristmeisterkurs startet im September

Inklusive Materialaufwand kostet die einenthalbjährige Ausbildung, die berufsbegleitend in Blöcken abgehalten wird, etwa EUR 10.000,-. Die Meisterprüfung wird vor allem von Floristinnen und Floristen abgelegt, die selbst ein Fachgeschäft haben oder sich selbstständig machen und auch Lehrlinge ausbilden wollen. Das dafür nötige Wissen wird im Rahmen der Kurse ebenso vermittelt wie fachliche Themen und wirtschaftliche Aspekte. Insgesamt haben in den vergangenen acht Jahren in ganz Österreich durchschnittlich 38 Meisterinnen und Meister jährlich ihre Blumenbinde-Ausbildung abgeschlossen. Heuer fließen erstmals auch acht aus Wien in die Statistik ein. Der nächste Kurs startet im September. Laut Schätzungen des Blumenbüros Österreich gibt es bundesweit derzeit rund 500 praktizierende Floristmeisterinnen und -meister.

Innovationen der Meisterschüler kommen allen Floristen zugute

"Die Meisterausbildung hat mir geholfen, mein Wissen zu vertiefen. Unsere Gruppe konnte jedoch nicht nur neue Techniken erlernen, sondern auch neue entwickeln, wie etwa eine besonders lang haltbare Rosenkugel oder einen dreidimensionalen Brautblumenfächer. Diese Innovationen werden auch den anderen Floristinnen und Floristen zugutekommen und helfen, unserer Branche neue Impulse zu geben", betonte Stieber, die an ihrem Beruf besonders den kreativen Umgang mit dem lebendigen Werkstoff Pflanze, die tägliche Abwechslung in der Aufgabenstellung und den Kontakt zu ihren Kunden schätzt.

Der Eintritt in die Werkschau im Palmenhaus des Wiener Burggartens ist am 06. und 07.06. von jeweils 10.00 bis 20.00 Uhr bei freier Spende möglich. Diese wird verwendet, um etwas zu den Ausstellungskosten beizutragen, und kommt somit der Ausbildung der jungen Leute zugute.

Nähere Informationen und Fotos gibt es beim Blumenbüro Österreich, Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien, Telefonnummer: +43/1/615 12 98, Fax: +43/1/615 12 99, E-Mail: office@blumenbuero.or.at, Homepage:
www.blumenbuero.or.at sowie unter www.floristikclub.at.
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