Kickl: Arbeitsmarkt: Hundstorfer sitzt offenbar eigenen Täuschungen auf

Über 64.000 Personen in Schulungen verlangen endlich nach Evaluierung sämtlicher Kursmaßnahmen und der AMS-Vermittlungsarbeit generell

Wien (OTS) - "Glaubt SPÖ-Minister Hundstorfer die Beschwichtigungsfloskeln wirklich, die er auch heute wieder für die Österreicherinnen und Österreicher parat hat", fragte sich heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl bezüglich der Aussagen des SPÖ-Sozialministers zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. Die Tatsache, dass 303.974 Menschen ohne Beschäftigung seien, könne selbst von dieser mehr als ignoranten rot-schwarzen Regierung nicht mehr einfach unter den Teppich gekehrt werden. Es bleibe jedenfalls schleierhaft, wie Hundstorfer einmal mehr "positive Signale" orte, obwohl wahrscheinlich die Talsohle der Arbeitsmarktkrise noch gar nicht erreicht sei. Die 64.197 in Schulung befindlichen Personen hätten im übrigen bis heute keine Perspektive, obwohl die Arbeitsvermittlung samt Aus- und Weiterbildung, so könne man aus Hundstorfers Aussagen heraushören, offensichtlich keiner Evaluierung oder sonstiger Verbesserung bedürfe, kritisierte Kickl scharf.

"Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, das es weder ein Worst-Case-Szenario noch vernünftige Ideen von Regierungsseite gibt, um der Krise entgegenzusteuern", fuhr Kickl fort. SPÖ-Hundstorfer stehe als Arbeitsminister und damit als Hauptverantwortlicher für eine reine Verwaltungsmentalität, während momentan viel eher Kreativität dringend erforderlich wäre. Aussagen wie "jetzt müssen wir unsere ganze Kraft aufwenden, um Arbeitsplätze zu sichern oder neue zu schaffen" seien angesichts der Situation zynisch und vor allem im Grunde nichtssagend. "Wo war denn die SPÖ oder Herr Hundstorfer seit der Regierungsbildung im Spätherbst oder überhaupt seit dem Antritt von SPÖ-Kanzler Gusenbauer Anfang 2007. In Wahrheit wurde der neoliberale ÖVP-Kurs ohne Wenn und Aber weitergeführt. Nur die FPÖ hat sich unter HC Strache energisch dagegengestellt. Den Preis zahlen nun in der Krise die Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer, die einzig und allein von der FPÖ Unterstützung bekommen", schloss Kickl.

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