Mikl-Leitner: Bündel an Maßnahmen soll durch schwierige Zeit helfen

Land NÖ schafft 1200 neue Jobs in der Kinderbetreuung

St. Pölten (NÖI) - Der neuerliche Anstieg der NÖ Arbeitslosigkeit im Mai 2009 um 32,1 Prozent zum Vergleich des Vorjahreszeitraumes unterstreicht die Notwendigkeit von arbeitsmarktpolitischen Lösungen. Positiv ist aber auch, dass die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat dieses Jahres um 2.271 Personen, oder um 5,7 Prozent gesunken ist. "Nur mit einem breit angelegten Maßnahmen-Mix wird es möglich sein, dass wir die wirtschaftlich herausfordernden Zeiten durchstehen und sogar gestärkt aus der Krise treten können", meint die für den Arbeitsmarkt zuständige VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner und erklärt, dass das Land NÖ selbst zusätzlich 1.200 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze im Bereich der Kinderbetreuung schafft.

200 arbeitssuchende Personen mit einschlägiger Berufserfahrung oder mit Matura haben die Chance eine Ausbildung zum/zur Freizeitbetreuer/in zu absolvieren. Diese Freizeitbetreuer sollen sich der Nachmittagsbetreuung widmen, weil wir wissen, dass immer mehr Kinder auch am Nachmittag in der Schule betreut werden. Darüber hinaus werden durch die Offensive in den Kindergärten bis 2010 weitere 1.000 Arbeitsplätze ermöglicht, so Mikl-Leitner.

Das Land NÖ hat im Laufe der letzten sechs Monate bereits vier Konjunkturpakte zur Unterstützung der kleineren und mittelständischen Betriebe, zur Stärkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zur Optimierung der Infrastruktur geschnürt und rund 800 Millionen Euro investiert. Und wie dynamisch sich Niederösterreich entwickelt, braucht man sich nur anhand von wirtschaftlichen Daten und Fakten ansehen: Niederösterreich ist in den vergangenen Jahren zur Nummer 1 bei Kaufkraft, Netto-Einkommen und Produktivität geworden.

"Darüber hinaus wurde der territoriale Beschäftigungspakt auf insgesamt 166 Millionen Euro aufgestockt, um ein wertvolles Zeichen einer erfolgreichen Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik zu setzen. Diese 166 Millionen Euro werden für Beschäftigungs-, Qualifizierung- und Beratungsinitiativen zur Verfügung gestellt", so Mikl-Leitner.

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