7 Verkehrstote zu Pfingsten - um 2 mehr als im Vorjahr

Weniger Unfälle und Verletzte; 621 Alkolenker angezeigt, über 55.000 Geschwindigkeitsübertretungen

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 22. Woche d. J., vom 25. Mai 2009 bis 1. Juni 2009 (einschl. Pfingstmontag) auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

22. Woche Zahl der Zahl der 25.5. - 1.6.2009 tödlichen Unfälle Verkehrstoten Anmerkung 2009 16 18 Pfingstwoche Im Vergleich 2008 10 12 Pfingstwoche Pfingstwochenende Zahl der Zahl der 29.5. - 1.6.2009 tödlichen Unfälle Verkehrstoten Anmerkung 2009 5 7 Pfingsten im Vergleich 2008 4 5 Pfingsten

Im Jahr 2007 sind am Pfingstwochenende von Freitag 00.00 Uhr bis Montag 24.00 Uhr 21 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2006 wurden 7 und im Jahr 2005 9 Menschen tödlich verletzt. Mit 7 Verkehrstoten im Jahr 2009 erhöhte sich die Opferzahl gegenüber dem Vorjahr um zwei. Die 5 Verkehrstoten im Jahr 2008 bedeuteten das bisher günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967). Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des Pfingstwochenendes 2009 verloren 3 Pkw-Lenker, 2 Pkw-Insassen, 1 Motorrad-Lenker und ein 15-jähriger Moped-Lenker ihr Leben.

Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild:

Freitag (4 Tote), Samstag (0), Pfingstsonntag (0), Pfingstmontag (3)

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle zu Pfingsten mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (2), Vorrangverletzung (2) und Überholen (1) festgestellt werden.

2 der 5 Unfälle waren Alleinunfälle.

Verkehrstote nach Straßenarten zu Pfingsten (7):

Autobahnen (0)
Schnellstraße (0)
Bundesstraßen B (3)
Landesstraßen L (4)
Gemeindestraßen (0)

Verkehrstote nach Bundesländern

Pfingstwoche davon am Pfingstwochenende Burgenland - - Kärnten - - Niederösterreich 7 2 Oberösterreich 5 2 Salzburg 4 1 Steiermark 2 2 Tirol - - Vorarlberg - - Wien - - Österreich 18 7

Vom 1. Jänner bis zum 1. Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 229 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende März 2009).

Im Vergleichszeitraum der Vorjahre verunglückten nach endgültigen Zahlen bis zum 1. Juni:

2008: 243
2007: 265
2006: 219 und
2005: 275 Menschen tödlich.

Am Pfingstwochenende 2009 ereigneten sich in Österreich insgesamt 393 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das ist um 128 oder 24,6 % weniger als im Vorjahr (521 Unfälle). Dabei wurden 540 Personen verletzt, um 128 oder 19,2 % weniger als zu Pfingsten 2008 (668 Verletzte).

Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 55.314 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 621 Lenker wegen Alkoholisierung angezeigt. In 356 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden. (2008: 62.714 Geschwindigkeitsdelikte, 675 Alkoholanzeigen und 371 Führerscheinabnahmen).

Bundesländerergebnisse Pfingsten 2009 (Freitag bis Pfingstmontag) im Detail

Bundesld. Unf. Verl. Tote Geschwindigk.- Alkohol- Führerschein- übertretungen anzeigen abnahmen Burgenland 13 14 - 3144 15 12 Kärnten 29 39 - 5082 51 31 NÖ 71 102 2 15809 87 56 OÖ 82 123 2 5512 113 67 Salzburg 32 42 1 3290 46 29 Steiermark 49 61 2 8.799 90 48 Tirol 41 55 - 5931 91 46 Vorarlberg 31 32 - 2335 51 27 Wien 45 72 - 5412 77 40 Österreich 393 540 7 55314 621 356

"Unser Ziel muss es sein die Opferzahlen weiter zu verringern. Dazu ist jede und jeder Einzelne gefordert seinen Beitrag zu leisten - zur eigenen Sicherheit, aber genauso zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Kontrollen sind wichtig und werden verstärkt, vor allem an sensiblen Strecken durchgeführt. Aber Kontrollen können niemals die Eigenverantwortung im Straßenverkehr ersetzen. Daher mein Appell: Gefahren nicht unterschätzen, sich selbst nicht überschätzen!", so Innenministerin Maria Fekter abschließend zur Pfingstunfallbilanz 2009.

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