Strache: "Abrüstung der Worte muss auf allen Seiten stattfinden!"

Graf sucht weiter den Dialog

Wien (OTS) - Martin Graf und die FPÖ seien seit Jahren von anderen Personen und politischen Mitbewerbern als Nazis und Kellernazis beschimpft und sogar mit Goebbels verglichen worden, erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner heutigen Rede im Nationalrat und erinnerte auch daran, dass der ehemalige Innenminister Platter von IKG-Präsident Muzicant sogar mit Eichmann verglichen worden sei.

"Es reicht", stellte Strache klar. "Das lassen wir uns nicht bieten." Diese Diffamierungen und Beschimpfungen gegen die FPÖ seien der Demokratie abträglich. Kritik übte Strache auch an Bundespräsident Fischer, Bundeskanzler Faymann und Nationalratspräsidentin Prammer, von denen man kein Wort der Entrüstung über die ungeheuerlichen Beschimpfungen gegen die FPÖ gegeben habe. "So kann man mit einer demokratischen Partei nicht umspringen." Dieses Verhalten sei demokratiegefährdend. Martin Graf habe wie jeder andere freie Bürger dieses Landes das Recht, sich verbal zur Wehr zu setzen.

Strache verwies darauf, dass sowohl Graf als auch er selbst klar und deutlich festgehalten hätten, die Dialogbereitschaft zu leben. Dies sei abgelehnt worden. Graf suche aber weiter den Dialog. Es wäre gut, wenn sich beide Seiten zusammensetzen würden. Die Abrüstung der Worte müsse aber auf allen Seiten der Fall sein. Wie Strache weiter erklärte, suche die FPÖ das Gespräch mit allen Religionsgemeinschaften und habe größten Respekt vor ihnen. Auch viele Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde seien gar nicht begeistert über Ariel Muzicants parteipolitisch motivierte Äußerungen und seien der Meinung, dass er diese zurückzunehmen habe.

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