Gaßner: Milchproblem über Mengensteuerung in Griff bekommen

Nicht auf Fachleute bei Wildbach- und Lawinenverbauung verzichten

Wien (SK) - Zum Thema Milchbauern betonte SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner, "dass in Europa im Agrarministerrat die Lösung der Franzosen, der Österreicher und der Deutschen bereits ein Schlagwort ist. Wenn das so ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir nicht über eine Mengensteuerung das Milchproblem in Griff bekommen". Er plädiere hier dafür, "gemeinsam zusammenzufinden, um eine Lösung zu finden". Dasselbe gelte auch für die Milchkuhprämie, er sei hier dafür, nicht mit der Gießkanne zu verteilen, sondern benachteiligte Gebiete zu bevorzugen, so Gaßner am Freitag im Nationalrat. ****

Beim Thema "Schutz vor Naturgefahren" machte Gaßner darauf aufmerksam, dass bei der Wildbach- und Lawinenverbauung "das Budget leider sinkt". Er höre auch, dass daran gedacht ist, hier das Personal zu reduzieren, so Gaßner, der in Richtung Minister Berlakovich betonte: "Ich ersuche Sie, das einzustellen, denn in der Wildbach- und Lawinenverbauung haben wir hervorragende Fachleute -und ich würde nicht raten, auf die zu verzichten."

Der SPÖ-Landwirtschaftssprecher warnte weiters davor, dass "wir es in unserem Brunnenschutzgebiet immer wieder mit Nitraten und Pestiziden zu tun haben". Er frage sich daher, "ob nicht mehr Effizienz in der Überprüfung notwendig wäre". Darüber hinaus sprach sich Gaßner für die Finanzierung der AGES aus, sie sei so "finanziell auszustatten, dass sie weiterhin bestehen bleibt". Im Zusammenhang mit dem Pilze-Suchen betonte Gaßner: "Es ist doch keine Eigentumsverletzung, wenn eine Österreicherin, ein Österreicher im Wald spazieren geht, und zwei Kilo Schwammerln mit heim nimmt". (Schluss) mb

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